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Unterhaltszahlung für nichteheliches Kind


15.12.2009 18:36 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,

ich zahle monatlich 320,-€ Kindesunterhalt für meine 16 jährige nichteheliche Tochter, die bei Ihrer Mutter lebt.
Diese Summe erscheint mir doch recht hoch. Es wurde vor vielen Jahren einmal eine Einkommenprüfung durchgeführt, und darauf hin meine Unterhaltsverpflichtung (ich glaube 120% des Regelunterhaltes) festgelegt.
Zu der Zeit war ich nicht verheiratet und habe durch Montagetätigkeit recht gut verdient.

Heute stellt sich meine Situation wie folgt dar:

- verheiratet
- 1 gemeinsames Kind mit meiner Ehefrau
- monatl. Nettoeinkommen 2190,-€
- monatl. Nettoeinkommen meiner Frau ca. ca. 850,-€
- monatl. Tilgung Hypothekendarlehn ca. 1100,-€

Ich werde aus der Düsseldorfer Tabelle nicht wirklich schlau.
Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Unter Beachtung Ihres Einkommens sind Sie nach Abzug von berufsbedingten Aufwendungen (5%) in Gruppe 3 der Düsseldorfer Tabelle einzustufen und Sie müssten auf Grund des Alters Ihres Kindes und nach Abzug des Kindergeldes einen Betrag von 333,00 € zahlen.

Inwieweit Schulden (Hypothekendarlehn) abgesetzt werden können unterliegt stets dem Einzelfall. Vorliegend kommt es darauf an, ob Sie das Darlehn vor oder nach Geburt des Kindes aufgenommen haben. Sollten Sie es nach der Geburt aufgenommen haben, so bleibt es meist unbeachtlich, da Sie Ihre Unterhaltsverpflichtung kannten und das Darlehn als mutwillige Verringerung angesehen wird.

Selbst wenn man das Darlehn von Ihrem Einkommen absetzt oder zumindest teilweise, müssten Sie in jedem Fall den Mindestunterhalt von derzeit 295,00 € für ein 16jähriges Kind zahlen. Dies müssten Sie in einem gerichtlichen Abänderungsverfahren durchsetzen, sofern die Kindesmutter nicht freiwillig auf den darüber hinausgehenden Betrag verzichtet.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
und Fachanwältin für Familienrecht

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel. für Rechtsberatung: 0 90 01277 59 1 (2,59 €/Min., Mobilfunk kann abweichen)
Tel.: 0351 2699394
Fax: 0351 2699395
E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgevefuegungen.info







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