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Unterhaltsvorschuß bzw. Unterhalt


14.11.2006 13:25 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,


ich habe ein großes Problem und hoffe sehr, dass Sie mir helfen können.

Mein Freund ist vor 3 Jahren Vater geworden, wo der Bezug zu diesem Kind aber nicht besteht, da es die Ex Freundin nicht möchte. Der Junge bekommt UVG und das seit dem Tag der Geburt. Letztes Jahr im Mai klagte die Mutter des Kindes den Unterhalt über einen Unterhaltstitel ein. Was ihr auch gelang, denn der Richter entschied, dass mein Freund für diesen Jungen 123 Euro monatlichen Unterhalt zahlen soll.

Auch wenn er gerne diesen Unterhalt zahlen würde, geht es finanziell überhaupt nicht. Denn er studiert und lebt von 146 Euro Unterhalt der Eltern, 154 Euro Kindergeld und 80 Euro Wohngeld. Er schafft es demzufolge finanziell überhaupt nicht, von seinen 380 Euro noch Unterhalt von 127 Euro an seinen Sohn zu zahlen. Wir haben mit dem zuständigen Jugendamt gesprochen und sie versicherten uns, dass solange mein Freund noch studiert das Jugendamt den UVG weiter an das Kind zahlt.

Jetzt bekam er ohne überhaupt vorher ein Schreiben zu erhalten, einen Brief mit einer Pfändung des Kontos von ihrem Anwalt. Sie klagt rückwirkend auf 3 Jahre die 77 Euro Kindergeld die beim UVG gegen gerechnet werden ein.

Zum anderen hat sich aber auch unsere familiäre Situation geändert, denn wir haben im Mai eine Tochter bekommen. Nun wollten wir eine Abänderung der Urkunde des Unterhaltstitels machen, doch niemand fühlt sich dafür verantwortlich. Uns wurde gesagt, dass er mit dem niedrigsten Regelsatz des Unterhaltes eingestuft wurde und demzufolge die Urkunde nicht geändert werden kann. Was für mich aber nicht nachvollziehbar ist, da es jetzt zwei Kinder gibt und beiden steht der Unterhalt des Vaters zu.

Meine Fragen sind:

1.Kann die Ex Freundin die 77 Euro Kindergeld bei meinem Freund einklagen bzw. pfänden lassen, wenn alles über das Jugendamt durch den UVG abgesichert ist?

2.Steht unserer gemeinsamen Tochter kein Unterhalt des Vaters zu?

3.Kann man demzufolge die Urkunde vom Unterhaltstitel des Sohnes nicht abändern lassen?

Ich wäre Ihnen sehr Dankbar, wenn Sie mir meine Fragen beantworten könnten. Denn ich finde bei niemand so richtige Antworten auf diese Fragen.

Mit freundlichen Gruß

B. Schulz
Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!

1. Der Unterhaltsvorschuss ändert nichts daran, dass Ihr Freund zum Unterhalt ausweislich des Titels verpflichtet ist. Der Vorschuss ist nämlich durchaus vom Vater, soweit möglich, zu erstatten. Demnach ist das Begehren, Unterhalt zu verlangen rechtens und nicht einmal auf das hälftige angerechnete Kindergeld beschränkt.

2.+3. Der Tochter steht auch Unterhalt zu, natürlich. Aber trotzdem steht beiden Kindern der Mindestunterhalt auch bei einem absoluten Mangelfall zu, vgl. dazu sogar den Betrag von 188 € nach der Regelbetrag-Verordnung. Daher wird eine Abänderung des Titels nicht in Betracht kommen. Bitte bedenken Sie auch, dass die beiden Kinder finanzieller Hilfe bedürfen und Ihr Partner hinreichend über den Pfändungsschutz angesichert ist. Ihr Partner kann aufgrund der Umstände sogar verpflichtet werden, nebenbei zu jobben, um den betreffenden Unterhalt zu erfüllen!


Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de
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