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Unterhaltsansprüche


| 09.12.2008 07:43 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Nach der neuen Gesetzgebung haben sich die Unterhaltsansprüche für geschiedene Mütter und der nichtehelichen Mütter angeglichen.
Insbesondere was die Dauer und Höhe anbetrifft. Es geht in meiner Frage nicht um den Kindesunterhalt.
Meine Frage bezieht sich nun auf die noch verbleibenden Unterschiede in der finanziellen Regelung für gesch. Mütter und nichteheliche Mütter. Welche sind es und wie wirken sie sich aus?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

die Unterschiede bestehen in der Unterhaltsberechnung. Die Voraussetzungen der Berechnung des Anspruches basieren auf unterschiedlichen Ausgangspunkten, was sich auch auf die Höhe des Anspruches auswirken kann.

Bei dem Unterhaltsanspruch der nichtehelichen Mutter bestimmt sich das Maß des zu gewährenden Unterhaltes nach der Lebensstellung der Mutter. Er richtet sich demnach grundsätzlich nach dem Einkommen, das die Mutter ohne die Geburt des Kindes zur Verfügung hätte. Dabei kommt es nicht auf die Lebensstellung des Vaters an. Daran hat die Mutter keine Teilhabe, auch wenn die Partner lange Zeit zusammengelebt haben.

Der Bedarf der Mutter ergibt such somit aus dem nachhaltig erzielten Einkommen der Mutter bis zur Geburt.

Nach oben begrenzt ist der Anspruch auf den Halbteilungsgrundsatz. Das bedeutet, dass die nichteheliche Mutter auch bei einem hohen Einkommen vor der Geburt nicht mehr verlangen kann, als sie nach dem Halbteilungsgrundsatz unter Berücksichtigung des Einkommens des Vaters verlangen könnte.

Die Bedarfberechnung bei der ehelichen Mutter ist eine andere.

Das Maß des Unterhaltes bestimmt sich nach § 1578 BGB nach den ehelichen Lebensverhältnissen. Zur Bestimmung der ehelichen Lebensverhältnisse ist bei jeder Berechnung eine auf dem Einzelfall bezogene Bestimmung erforderlich. Dabei sind die konkreten Lebensverhältnisse zu ermitteln. Im Unterschied zur nichtehelichen Mutter kommt hier nun auch die Lebensstellung des Vaters zum tragen. Da beide Eheleute am am ehelichen Lebensstandard teilnehmen, soll auch jedem Ehegatten grundsätzlich die Hälfte des verteilungsfähigen Einkommens zugebilligt werden.

Die geschilderte Bedarfberechnung stellt den besonderen Unterschied dar und kann je nach Einkommenssituation zu einem geringerem Anspruch der nichtehelichen Mutter führen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Bewertung des Fragestellers 11.12.2008 | 08:52


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