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Unterhaltsanspruch bei Scheidung ohne Kinder


28.11.2008 21:03 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,

meine Frau hat leider mitten beim Hausbau beschlossen sich von mir zu trennen. Als erstes möchte sie nun so schnell wie möglich aus der gemeinsamen Finanzierung.

Aus diesem Grund steht mein Finanzberater in Verhandlung mit den Banken um alles auf mich alleine umschreiben zu lassen. Ein Punkt ist dabei eine mögliche Unterhaltszahlung an meine Frau.

Wie ist da die Rechtslage? Meine Frau arbeitet ganz normal und wir haben keine Kinder. Hat sie überhaupt Anspruch auf Unterhalt oder kann man das generell ausschließen? Die Raten für das Haus wurden komplett von mir bezahlt und gemeinsames Eigenkapital gab es auch nicht wirklich. Verheiratet sind wir seit 3 1/2 Jahren.

mfg

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Sehr geehrter Ratsuchender,
anhand Ihrer Angaben beantworte ich die Frage wie folgt:
Allgemein kann man sagen, dass Ihre Frau einen Unterhaltsanspruch gegen Sie hat, falls Sie mehr als sie verdienen.
Die Berechnung erfolgt (nur grob skizziert):
(alle Ihren monatlichen Einnahmen plus die Einnahmen Ihrer Frau) : 2 = X
Falls X größer ist als die Einnahmen Ihrer Frau, müssen Sie diese Differenz an Ihre Frau als Unterhalt bezahlen. Zu berücksichtigen sind eventuell noch prägende Schulden, hier müsste aber konkret Ihre Lage beurteilt werden.
Ich habe hier die Additionsmethode als Berechnungmethode skizziert, je nach Bundesland verwenden die Gerichte eine andere Methode, das Ergebnis bleibt im Großen und Ganzen gleich.
Was das Haus anbetrifft: so lange Sie diese Finanzierung in der Ehe abgeschlossen haben, so gehört die Hälfte des Hauses auch Ihrer Frau. Ich gehe davon aus, dass Ihre Frau auch hälftig im Grundbuch eingetragen ist.
Allerdings ist dann die Hälfte der monatlichen Rate der Finanzierung bei der Berechnung des Unterhalts abzuziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 29.11.2008 | 09:00

Hallo,

vielen Dank für die Antwort. Ich habe inzwischen gelesen das ein Unterhalt nach der Scheidung nur in dem Fall besteht wenn die Ehefrau ''bedürftig'' ist, was sie in dem Sinne ja nicht ist, da sie voll arbeitet.

Mit der Finanzierung ist es ja nun so das sie um jeden Preis aus allem raus möchte. D.h. aus der Finanzierung und dem Grundbuch. Wie sieht es danach aus?

mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.11.2008 | 12:47

Es bleibt dabei, dass ausschlaggebend die ehelichen Verhältnisse sind (wie schon von mir beschrieben oben, siehe Formel).
`Bedürftig` ist nicht so verstehen, wie es im allgemeinen Sprachgebrauch zu verstehen ist.

Was die Finanzierung anbetrifft, so ist das Verhandlungssache mit der Bank, ob Sie die Finanzierung für Ihre Frau übernehmen (nur wenn Sie es natürlich möchten).

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