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Unterhalt für 22 jähriges Kind


| 21.12.2008 03:06 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren

Ich bin seit 18 Jahren geschieden und mein Sohn ist nun 22 Jahre alt.Er hat nach der 10 jährigen Schulausbildung noch weitere 2 Jahre eine Schule besucht und danach noch einmal 3 Jahre eine Fachoberschule zwecks angestrebten Studiums.Die Fachoberschule wurde aber nicht bestanden und somit wird es auch nichts mit dem Studium.Nun hatte er aber im August diesen Jahres eine Lehrstelle in seinem Traumberuf bekommen aber nach 2 Wochen war alles vorbei seine Auskunft mir gegenüber ( war die reinste verarsche hatten nur 5 Mitarbeiter aber 13 Azubis und nur 190 Euro Gehalt) Auf meine Frage ob er denn weiter ne Lehrstelle sucht kamm die Antwort(Ja aber dieses Jahr wird das wohl eher nichts mehr) Nun sitzt er in seiner eigenen Wohnung mit Freundin und tut nichts.Ich zahle zur zeit 280 Euro jeden Monat bei ca.1300 Netto die einzigste Urkunde zum Unterhalt die ich habe ist 18 Jahre alt das Scheidungsurteil 100 DM bis zu 12 Lebensjahr und ab dem 12 Lebensjahr 120 DM bis zur Wirtschaftlichen selbstständigkeit.
Meine Frage ist nun kann ich die Unterhaltzahlung selbsständig zum Januar einstellen und wieviel hätte ich eigentlich jeden Monat nach meinem Einkommen zahlen müssen?Und wenn ich jetzt einstelle kann er mich dann verklagen?

Ihr Ratsuchender
21.12.2008 | 06:11

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

1. Ein volljähriges Kind ist, soweit er sich nicht in Berufsausbildung befindet, für sich selbst verantwortlich und deshalb auch verpflichtet, seine Arbeitskraft zur Sicherstellung seines notwendigen Lebensbedarfs einzusetzen.
Unterhaltsansprüche Ihres Sohnes bestehen daher nur, wenn und solange er sich in Ausbildung befindet, da diese die Grundlage für ein eigenständiges Leben bildet.
Solange Ihr Sohn also keiner Berufsausbildung nachgeht, ist er verpflichtet, selbst für seinen Unterhalt aufzukommen. Er muß insbesondere jede berufliche Tätigkeit anzunehmen. Ein Unterhaltsanspruch Ihres Sohnes kommt daher derzeit nur in Betracht, wenn er aufgrund Erkrankung oder Behinderung arbeitsunfähig wäre.

2. Sie können die Unterhaltszahlungen ab Januar 2009 daher einstellen.
Sollte Ihr Sohn tatsächlich versuchen, die Vollsteckung aus dem alten Unterhaltstitel zu betreiben, können Sie entsprechende gerichtliche Maßnahmen einleiten (auch im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes).
Aufgrund Ihres Einkommens und des Alters des Kindes haben Sie einen Selbstbehalt in Höhe von 1.100,00 €, d. h. es muß Ihnen monatlich mindestens dieser Betrag verbleiben.

3. Sollte Ihr Sohn doch noch eine Berufsausbildung beginnen, so wird genau zu prüfen sein, ob er dann wieder einen Unterhaltsanspruch hat. Insbesondere, ob er für die von ihm gewählte Ausbildung geeignet ist und diese auch zielstrebig durchführt.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin



Bewertung des Fragestellers 27.12.2008 | 12:18


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