Unterhalt einklagen
Preis: ***,00 € |
Familienrecht
Beantwortet von
Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
| in unter 2 Stunden
Hallo.
Ich bin ein fast 20 Jähriger Student mit eigener Wohnung in Münster. Meine Eltern sind geschieden, meine Mutter wohnt mit einem neuen Freund und meiner Schwester in Telgte (11km von mir entfernt). Mein Vater lebt mit seiner neuen Frau in Brühl.
Die Wohnung kostet mich 270€ kalt + 85€ Nebenkosten + 45€ Tiefgaragenstellplatz = 400€ insgesamt.
Selber verdiene ich folgendes:
- Ein 400€ Job in der Gastronomie, wo es durch Zuschläge auch auf 450€ kommen kann.
- Den Tiefgaragenstellplatz habe ich für 60€ weitervermietet.
- Die 150 Euro Kindergeld überweist mir meine Mutter auf mein Konto.
Ich habe meinen Hauptwohnsitz bei meiner Mutter, die mit ihrem neuen Freund und meiner Schwester zusammenwohnen.
Meine Mutter verdient 1000€ Brutto im Monat, ihr Freund 400 Euro Arbeitslosengeld und hat eine Wohnung für 500€ warm.
Mein Vater ist neu Verheiratet. Sein Einkommen liegt bei Schätzungsweise 3300€ Netto. Das Einkommen seiner neuen Frau kenne ich nicht.
Zu meinem 18ten Lebensjahr wurde mein Unterhalt von 375€ auf 250€ gekürzt, den ich von meinem Vater bekomme. Nun hat er nach knapp 2 Jahren den Unterhalt weiterhin auf 130€ gekürzt und es reicht nun vorne und hinten nicht mehr.
Wenn ich nun den Unterhalt von meinem Vater einklagen würde (wobei natürlich auch meine Mutter mit einbezogen wird), würde sich das lohnen? Ich hatte irgendwo gelesen, dass mir insgesamt 800€ zustehen würden. Bei 450€ Lohn + 150€ Kindergeld + 130€ Unterhalt + 60€ Stellplatz bin ich bereits bei 790€.
Vielen Dank schonmal für ihre Hilfe. Ich habe Angst um meinen Studienplatz, denn zuviel arbeiten kann ich auch nicht aufgrund der limitierten Stunden als Student und lernen muss man ja auch noch :) und bei meiner Mutter mag ich nicht einziehen, da ich aufgrund von Differenzen mit ihrem neuen Freund, die bishin zur Schlägerei gingen dort ausgezogen bin.
Unterhalt









