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Unterhalt bei 400.- € Job


| 24.11.2008 16:12 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo Frag einen Anwalt,
meine Frau ist Hausfrau, hat einen Offenbarungseid geleistet.
Sie lebt mit mir in der zewiten Ehe zusammen.
Aufgrund ihrer Schulden haben wir einen Ehevertrag geschlossen.
Ihre beiden Kinder leben bei ihrem Ex-Mann.
Die Tochter wird im kommenden Jahr 19 und der Sohn wird 16.

Nun will der Ex-Mann von ihr 400.-€ Unterhalt haben.
Sie hat bis heute nichts bezahlt, da sie auch keinen Job hatte.

Wenn meine Frau einen Vollzeitjob bekommen sollte wird der Lohn gepfändet,nun versucht sie einen 400.-€ Job zu bekommen.
Wenn sie nichts findet oder einen minni Job bekommt muss sie den vollen Betrag ( 400.-€ ) dann an ihren EX-Mann zahlen ?

Und wird nicht ihr Verdienst nciht bei meinem als gemeinsammes Einkommen gerchnet da ich auch für 2 Kinder Unterhalt zahle ?

Vielen lieben Dank an den Anwalt der mir was dazu sagen kann. !
24.11.2008 | 16:40

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte. Bitte haben Sie zunächst Verständnis dafür, dass durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits die rechtliche Beurteilung anders ausfallen kann. Eine Beratung innerhalb dieses Forums stellt nur eine erste rechtliche Orientierung dar und kann den Gang zu einem Rechtsanwalt vor Ort im Zweifel nicht ersetzen. Nach Ihren Angaben führe ich wie folgt aus:

Ihre Frau hat durch die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung (von Ihnen „Offenbarungseid“ genannt) belegt, dass sie nicht leistungsfähig ist. Auch eine geringfügige Beschäftigung auf 400,00 €-Basis würde hieran nichts ändern, da dieser Betrag unter dem Selbstbehalt liegt.
Nach der aktuellen Düsseldorfer Tabelle (Stand: 01.01.2008) beträgt der Selbstbehalt (notwendige Eigenbedarf) gegenüber minderjährigen unverheirateten Kindern und gegenüber volljährigen unverheirateten Kindern bis zum 21. Lebensjahr, die im Haushalt eines Elternteils leben und sich noch in der allgemeinen Schuldausbildung befinden 770,00 € monatlich beim nicht erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen und 900,00 € beim erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen.
Sollte das 19-jährige Kind sich nicht mehr in der Schulausbildung befinden und der Unterhaltsanspruch weiter (gegen beide Eltern) bestehen, so beträgt der angemessene Eigenbedarf 1.100,00 € für den Erwerbstätigen.
Nachdem Ihre Frau nicht leistungsfähig ist, bedeutet dieses aber nicht, dass sie bei einer Tätigkeit als geringfügig Beschäftigte „die Hände in den Schoss legen kann“. Sie ist gegenüber ihren Kindern zur gesteigerten Erwerbsobliegenheit verpflichtet und muss sich daher nach Kräften - und gegebenenfalls beweisbar - bemühen, eine vollschichtige Tätigkeit zu finden, um den Unterhaltsbedarf decken zu können. Bei dem volljährigen Kind errechnet sich dessen Unterhaltsanspruch nach dem Einkommen beider Eltern, sprich auch der Vater schuldet ab Volljährigkeit Barunterhalt auch dann, wenn das Kind bei ihm lebt. Natürlich nur im Falle der Leistungsfähigkeit des Vaters.
Wenn Sie nicht die Kinder Ihrer Frau adoptiert oder angenommen haben, hat Ihr Einkommen bei der Berechnung des Unterhaltsanspruches der Kinder gegenüber Ihrer Frau außen vor zu bleiben. Unter engen Voraussetzungen könnte bei einer guten bis sehr guten Einkommenslage Ihrerseits zum Einkommen Ihrer Frau ein Taschengeldanspruch in Höhe von ca. 150,00 bis 200,00 € monatlich hinzugerechnet werden.

Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung und basiert auf den Angaben aus Ihrer Frage. Ich hoffe, Ihnen mit der Beantwortung einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion gern für Ergänzungen sowie gegebenenfalls für die weitere Interessenwahrnehmung im Rahmen einer Mandatierung zur Verfügung. Falls Sie mich beauftragen wollen, können Sie sich bitte zunächst per Email über fea-radannheisser@gmx.de kontaktieren. Gern gebe ich Ihnen dann auch die voraussichtlich anfallenden Gebühren bei Anrechnung der Zahlung aus diesem Vorrum auf.
Wenn Sie diese Antwort im Rahmen der Bewertung beurteilen, helfen Sie mit, dieses Portal transparenter und verständlicher zu gestalten.

Mit freundlichen Grüssen


gez. RA Dannheisser


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Kai-Uwe Dannheisser
Rechtsanwalt

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Bewertung des Fragestellers 24.11.2008 | 17:54


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