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"Untergejubelter" Schaden am Mietwagen?


| 19.12.2014 17:16 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Es geht um einen angeblichen bzw. zweifelhaften Schaden an einem Mietwagen in Spanien.


Bei Übernahme des Mietwagen waren 2 Altschäden vermerkt. Meine Frau und ich haben den Wagen unabhängig voneinander inspiziert und keine weiteren Schäden festgestellt. Bei der Rückgabe nach Ablauf der fast 3-wöchigen Mietvertragsdauer bat ich um ein Übergabeprotokoll, welches mir von der Angestellten des Autovermieters auch zugesichert wurde. Die Angestellte ging nach einer Inaugenscheinnahme des PKWs rundherum plötzlich schnurstracks zur linken vordere Ecke des Wagens, beugte sich hinunter und fühlte mit ihrer Hand das Ende der Stoßstange ab und stellte dort "Kratzer > 10 cm (bis Grundierung) fest. Meiner Frau und mir kam das wie eine gezielte Aktion vor, d.h. als hätte die Angestellte von dem Schaden Kenntnis gehabt. Ich widersprach, dass der Schaden in der Mietzeit von mir verursacht worden sei. Auch hätte ich diesen Schaden als von dritter Seite verursacht nicht bemerkt. Also habe ich spontan den Schaden nicht akzeptiert, was ich auch auf dem Rückgabeprotokoll vermerkt habe. Ich erhielt vom Autovermieter eine Rechnung über "Reparaturkosten gemäß Gutachten + Auslagenpauschale" iHv. 225 €. Nun habe ich folgende Fragen:

1. Kann man von mir bei der Übernahme des Mietwagens verlangen, dass ich zu einer eventuellen Schadensfeststellung "auf die Knie gehe" und den Wagen ringsum nach einem Schaden befühle?
2. Der Autovermieter muss doch beweisen, dass ich den Schaden verursacht habe. Wie erfolgt das im konkreten Fall?
3. Das Verhalten der Angestellte bestärkt mein Verdacht, dass ich für einen "mir untergejubelten" Alktschaden haftbar gemacht werden und bezahlen sollte. Ist das rechtlich von Belang bzw. wie kann dieses Argument gegenüber dem Autovermieter zu meinen Gunsten verwertet werden?
4. Das Auto wurde in Spanien gemietet und auch genutzt. Was raten Sie mir zu tun:
- In Deckung gehen und Rechnung bezahlen, um Ruhe zu haben
- Verursachung gegenüber dem Vermieter bestreiten und entgegenkommenderwese um Kulanz bitten?
- Juristisch gegen die Autovermietung vorgehen und einen Anwalt in Spanier einschalten, was sicherlich sehr kostenträchtig und mit Sprachproblemen verbunden sein wird?

Ich bitte um Rat.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Nach deutschem Recht wird man Sie an Ihrem Wohnsitz verklagen müssen, es sei denn, im Mietvertrag wäre ein anderer Gerichtsstand vereinbart worden.

Ansonsten ist der Anspruchsteller darlegungs- und beweisbelastet, dass der Schaden innhalb der Mietzeit entstanden ist. Dem dient das Procedere der Besichtigung der Fz. bei Übernahme und bei der Rückgabe zum Ende der Mietzeit.
Sie haben für beide Fälle Ihre Ehefrau als Zeugin, allerdings u.U. in der Glaubhaftigkeit jedoch eingeschränkt.

Dem steht - ohne weitere Zeugen nur der Angestellte bei der Rückgabe entgegen.

Kann der Anspruchsteller seiner Darlegungs- und Beweislast nicht genügen, geht das nach dt. Recht zu seinen Lasten.

Ihre Alternative: "Verursachung gegenüber dem Vermieter bestreiten und entgegenkommenderwese um Kulanz bitten?"

...wäre eine Option, sofern doch spanisches Recht zu Anwendung käme, wobei Sie allerdings nicht um Kulanz "bitten" müssen, sondern "ohne Anerkennung einer Rechtspflicht eine hälftige Teilung akzeptieren würden".




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 26.12.2014 | 11:15


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