Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
468.695
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Untarhalt


| 17.06.2017 23:59 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Ein Unterhaltsanspruch mit Auslandsbezug ist ohne rechtswirksame Feststellung der Vaterschaft in der Regel nur sehr schwer durchzusetzen.


Der Vater ist im Jahr 1994 nach USA ausgewandert. Damals haben wir in Lettland gewohnt. Seit 2001 leben wir in Deutschland, der Vater hat das Kind nicht anerkannt uns auch kein Unterhalt bezahlt. Mittlerweile ist meine Tochter 24 Jahre alt. Können wir noch auf Unterhalt klagen und wer bezahlt es, wenn der Vater nicht genug Mittel dafür hat?
18.06.2017 | 01:26

Antwort

von


241 Bewertungen
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: www.zimmlinghaus.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

So, wie Sie den Sachverhalt schildern, gehe ich nicht davon aus, dass bereits ein Unterhaltstitel (Jugendamtsverpflichtungserklärung, gerichtliches Urteil oder Beschluss) vorliegt. Denn Sie schreiben, der Vater des Kindes hätte die Vaterschaft nicht anerkannt. Ich unterstelle, dass die Vaterschaft auch sonst nicht rechtswirksam festgestellt worden ist.

Unterhalt kann grundsätzlich nicht rückwirkend gefordert werden, wenn die Unterhaltsverpflichtung noch nicht rechtswirksam festgestellt ist. Der Unterhalt kann also nur für die Zukunft gefordert werden. Bei einer 24-Jährigen käme es also darauf an, ob überhaupt noch ein Unterhaltsanspruch besteht. Grundsätzlich besteht dieser nur bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss (Ausbildung oder Studium).

Sollte vor diesem Hintergrund überhaupt noch ein Unterhaltsanspruch bestehen, so müsste zunächst die Feststellung der Vaterschaft durchgeführt werden, sollte sich der Vater des Kindes verweigern.

Das Ganze hört sich so an, dass nach meiner Erfahrung nicht mit einem Erfolg zu rechnen ist. Alleine der Auslandsbezug verkompliziert die Angelegenheit enorm. Zumindest dann, wenn sich die Tochter nicht mehr in der Ausbildung oder nicht mehr in einem Studium befindet, macht aus meiner Sicht eine weitere Rechtsverfolgung keinen Sinn.

Andernfalls sollte eine konkrete Beratung durch einen Anwalt vor Ort erfolgen.

Ich bedauere, Ihnen keine für Sie günstigere Auskunft übermitteln zu können, wünsche Ihnen aber alles Gute in dieser Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 20.06.2017 | 22:17


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Thomas Zimmlinghaus »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 20.06.2017
4,6/5.0

ANTWORT VON

241 Bewertungen

Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: www.zimmlinghaus.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Kaufrecht, Familienrecht, Mietrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Internet und Computerrecht, Urheberrecht