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Unfall mit LKW


| 10.11.2008 14:37 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Sehr geehrte Anwälte,
heute Morgen hatte ich einen Unfall, der an meinem Pkw einen erheblichen Schaden verursachte. Auf der Autobahn endete die Überholspur aufgrund einer Baustelle und ich musste mich eingliedern. Auf der rechten Spur fuhren mehrere Lkw sehr langsam hintereinander und ich wollte mich ganz vorne eingliedern. Die Lücke, die zwischen einem Pkw und dem Lkw entstand, war groß genug, um mich einzugliedern. Ich setzte ordnungsgemäß den Blinker und obwohl ich an dem Lkw mit sehr niedriger Geschwindigkeit schon vorbei war, schließt dieser so auf, dass er meinen Spiegel abfährt und ab der Beifahrertür die ganze Seite verkratzt und verbeult ist. Am Lkw entstanden ein paar Kratzer und ein Loch im Spoiler war zu sehen, von dem ich aber nicht sagen kann, ob es schon vorher da war. Als der Fahrer ausstieg, tobte er herum, dass er schon „zwei andere Auto reingelassen hätte“.
Die Polizei verwarnte mich mit einem Bußgeld von 35 Euro, da ich einen Fehler beim Fahrstreifenwechsel begangen hätte.
Ich habe eine Rechtschutzversicherung, aber sehen Sie eine Chance dagegen vorzugehen?
Herzliche Grüße

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Sollte die Polizei davon ausgehen, dass ein Fehler beim Fahrstreifenwechsel von Ihnen den Unfall verursacht hat, wäre das Bußgeld rechtmäßig. Ein Vorgehen gegen den Bußgeldbescheid hätte wohl wenig Aussicht auf Erfolg, da Sie hier beweisen müssten, dass Sie an dem Unfall keine Mitschuld haben und nur der Lkw-Fahrer diesen verursacht hat.

Unabhängig hiervon könnte den Lkw-Fahrer jedoch eine Mitschuld an dem Unfall und dem dadurch entstandenen Schaden treffen.
Bei den Sachschäden wäre es entscheidend, ob Sie beweisen könnten, dass der Lkw-Fahrer rücksichtslos die Lücke geschlossen hat. Hierbei spielt es keine Rolle, wie viele Autos der Lkw-Fahrer zuvor schon einfädeln lies. Hat er sich in Ihrem Fall rücksichtslos verhalten, dann könnte ihm ein Teil des Schadens auferlegt werden und somit eine Schadensquotelung stattfinden.

Der Fahrstreifenwechsel selbst darf von Ihnen nicht erzwungen worden sein. Wer andere zum starken Bremsen zwingt, bekommt bei einem Unfall einen Großteil der Schuld. Allerdings braucht man auch nicht immer abzuwarten, bis die Riesen-Lücke an einem vorbeizieht, denn leichtes Gaswegnehmen darf einem Hintermann, der noch weit genug entfernt ist, durchaus zugemutet werden. Ob dies bei Ihnen der Fall war, können Sie am Besten beurteilen.

Da nach Ihren Angaben Ihr eigener Pkw erheblich beschädigt wurde und noch nicht ersichtlich ist, wie hoch die Schäden an dem Lkw sind, sollten Sie Ihre Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen und einen Anwalt aufsuchen.


Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)
Bewertung des Fragestellers 29.12.2008 | 15:53


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