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Unfall mit 0,54 Promille


30.12.2004 11:13 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Am 24.12. wurde ich in einen Verkehrsunfall auf einer Kreuzung mit Ampel verwickelt ohne Personenschaden. Ich hatte Grün, der Unfallverursacher Rot, was er auch bei der Polizei zugab. Bei mir wurde 0,54 beim Gegner <0,3 Promille ermittelt. 250 EUR Strafe und Punkte bei mir ist mir klar. Es entstand einen Sachschaden von über 13.000.- EUR an meinem Wagen. Frage: Muss ich mit einer nicht vollen Schadensübernahme von Seiten der gegnerischen Versicherung rechnen, weil Alkohol im Spiel war?

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Sehr geehrter Anfragender,

eine Minderung des Schadensersatzes kommt immer nur aus den Gründen der Mitverursachung in Betracht. Das bedeutet, dass Ihr eigener Beitrag mitursächlich zu dem Schaden oder seiner Höhe gewesen sein muss.

Bei einem "normalen" Unfall (Vorfahrtsverletzung, Auffahrunfall, etc.) würde man wohl annehmen, dass ein idealtypischer Autofahrer hätte reagieren können.

An einer Ampel muss man jedoch nicht damit rechnen, dass der Gegner weiterfährt. Hier ist das Grün dafür da, fließend zu fahren. Daher bin ich der Auffassung, dass in Ihrem konkreten Unfall der Alkohol nicht ursächlich gewesen ist.

Allerdings müssen Sie trotzdem damit rechnen, dass die Versicherung den Schaden nicht voll trägt. Das liegt einfach daran, dass die Versicherung möglichst wenig Geld ausgeben will.

Ob Sie in diesem Fall Ihre Ansprüche gerichtlich (ggf. mittels eines Anwaltes) geltend machen wollen, müssen Sie selbst entscheiden. Wenn der Sachverhalt so klar ist, wie Sie in schildern (Sie grün - der Gegner rot), dann hätten Sie meiner Einschätzung nach gute Aussichten vor Gericht. Ich würde vor Klageerhebung jedoch noch die Polizeiakte ansehen wollen um zu prüfen, welchen Sachverhalt die Polizei ermittelt hatte.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt-
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