Unfall auf Privat-Firmengelände mit einer Baumaschine
Anfang März 2012:
Ich fuhr mit meinem Camaro 2010 berechtigt auf einem Firmengelände! Dort wurde eine neue Halle erstellt. Ich bemerkte einen Radlader, der rückwärts auf die vorgesehen LKW-Fahrspur fuhr. Kurz vor dem Unfall ging mir die Frage durch den Kopf, schaut der Radladerfahrer nicht zurück? Dies machte er die ganze Zeit nicht! Es kam auf meiner Fahrbahn kurz vor dem Unfall (1 Sek oder weniger). Die Frage ging mir durch den Kopf, was machen? Gas geben oder Bremsen. Ich entschied mich, zu beschleunigen! Es kam zum Zusammenstoß. Der Radlader erwischte mich ab Mitte PKW. Es entstand ein Schaden von ca. 25000 € an meinem Fahrzeug. Am Radlader nichts. Ich rief die Polizei, die mir sagte, keine Baustellenabsicherung, Fahrer fuhr in den laufenden Verkehr, Fahrer kein Führerschein, ich hätte den Unfall nicht verschuldet, könnte mich jetzt nur noch mit der Versicherung rumschlagen. Ich übergab die Angelegenheit einem Rechtsanwald. Der steckte aber mit der Versicherung (LVM) unter einer Decke. Dies bemerkte ich an seinem Schriftverkehr und übergab es mit Absprache der Rechtschutzversicherung einem Kollegen. Dieser hat aber auch keine richtige Lust, den Fall zu bearbeten! Hauptsache, die Kohle stimmt:-( Zwischenzeitlich hatte die LVM ca. 10000 € an die Werkstatt als Anzahlung geleistet. Nachdem ich den neuen, 2. Rechtsanwalts einschaltete, schaltete die LVM auch einen privaten RAW ein der angeblich feststellte: Der Radlader sei nicht eigenständig versichert. Ein Subunternehmer hätte ihn geliehen und wiederum weiter gegeben an einen dritten (Subunternehmer). Sie wären für den Schaden nicht zuständig! Der PKW stand 5 Monate in der Werkstatt. Nach ca. 3 Monaten war er repariert. Die Versicherung wollte mir keinen Leihwagen (81 € pro Tag) bezahlen, da ich noch andere Fahrzeuge auf mich angemeldet habe. Also tendierte ich auf Nutzungsentgelt (175 € pro Tag) und Wertverlust kam ja auch noch hinzu. (4000 E)
Ich wollte den Wagen nach 3 Monaten nicht zurücknehme, da die Versicherung schon vorgab, sie würden den kompletten Schaden nicht bezahlen. Ich lies ihn noch ca. 2 Monate länger stehn. Er wurde auch zwischenzeitlich abgemeldet, da ich nicht einsehen wollte, Steuer und Versicherung für ihn zu bezahlen!
Fragen:
1.)Wer haftet für den Schaden? Hauptfirma, Sub 1, Sub 2, Der Fahrer (hat kein Geld), Die Betriebshaftpflicht einer der Firmen, der Polier der dem Fahrer den Auftrag erteilt hat?
2.) Muss der Schädiger oder eine betroffene Versicherung Nutzungsentgelt und Wertverlust des Autos bezahlen und wie lange? 3 oder 5 Monate?
Rechnet man alles zusammen, beträgt der Schaden ca. 60-65000 €. Meiner Rechnung nach.
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