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Unfall auf Parkplatz


11.12.2004 12:39 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Eine Dame war mit ihrem Fahrzeug am Einparken.Da es nicht so recht passte fuhr sie in dem Augenblick als ich auf dem gegenüberliegenden Parkplatz einparken wollte,ich befand mich noch auf der Straße die die Parkplätze trennt,zurück,ohne im Rückspiegel auf den fließenden Verkehr zu achten und erwischte mein Fahrzeug an der Stoßstange.Nach erster Schuldabweisung ihrerseits (sie war ja noch am Rangieren...ihre Worte)gestand ihr Mann,den sie inzwischen dazu geholt hatte,das sie Schuld sei,da sie sich hätte vergewissern müssen,das hinter ihr kein Fahrzeug kommt.Jetzt hat diese Familie eine Schadensmeldung an meine Versicherung gemacht und den Fall ganz anders dargestellt.Sie behaupten ich wollte rücwärts einparken was überhaupt nicht den Tatsachen entspricht.Mein Auto hat lt. Kostenvoranschlag meiner Werkstatt einen Schaden in Höhe von 1200,00Euro.An dem Fahrzeug der Unfallbeteiligten war nichts zu sehen.
Wie ist hier die Rechtslage und was kann ich gegen die falschen Behauptungen tun?

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Anfragender,

so wie ich den geschilderten Sachverhalt verstehe, hat das andere Fahrzeug Ihr Fahrzeug an der Seite getroffen. Wie dieses mit einem Parkverhalten zum rückwärts einparken in Einklang gebracht werden kann, ist mir nicht ganz einsichtig. Hier wäre u.U. eine Skizze hilfreich.

Der Vorgang beweist auf jeden Fall, dass es bei Autounfällen immer (!) ratsam ist, die Polizei zu holen um den Sachverhalt feststellen zu lassen. Doch kommt dieser Rat für Sie zu spät.

Sie sollten sich auf jeden Fall einen Anwalt nehmen, um Ihre Rechte wahrzunehmen.

Im Rahmen des wahrscheinlich folgenden Prozesses werden beiden Seiten die jeweils für sie günstigen Tatsachen beweisen müssen. Die Gegenpartei hat leider Zeugen, was die Beweissituation verbessert. Sie müssten durch ein Gutachten beweisen, dass der Vorgang nicht so stattgefunden haben kann, wie die Gegenseite behauptet. Wenn die Schäden beweisen würden, dass der Stoß nicht beim rückwarts ausparken durch Sie, sondern durch die Gegenseite verursacht sein muss, hätten würden Sie den Prozess gewinnen können.

Anderenfalls ist die Beweissituation durch die zu vermutenden Zeugenaussagen für Sie ungünstig.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -
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