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Unfall- LKW unbeleuchtet- Wer ist Schuld?


01.11.2004 21:25 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Vor zwei Wochen bin ich um 7.30 Uhr morgens auf einer Straße innerhalb der Stadt in die Seite eines LKWs reingefahren.

Der LKW stand quer (rechtwinklig) mitten auf der Fahrbahn. Er war unbeleuchtet, hatte kein Licht, keine Warnblinkanlage, kein vorgeschriebenes Seitenlicht an. Er war so schwarz+dunkelblau wie die Nacht. Die Straße ist an der Stelle sehr dunkel, in der Nähe gibt es eine Laterne und Reklamenbeleuchtung. Die Fahrbahn war regennass, trotz Abbremsen schaffte ich es nicht mehr und rutschte in den LKW.

Wie der nachher eingetroffene Polizist sagte, lag keine Genehmigung zum Abladen der Baufirma (LKW) vor und es gab keine Baustellenabsperrung. Die Polizei teilte mir später mit, diese Stelle sei ein Unfallschwerpunkt.

Beide Versicherungen sagten mir, dass ich nur mit einer Teilschuld durchkomme, wenn ich Zeugen hätte, dass der LKW unbeleuchtet war. Denn als die Polizei gekommen war, stand der LKW schon auf dem Bürgersteig - natürlich mit Warnblinkanlage und Seitenlicht an! Zeugen habe ich keine, der Bauunternehmer schon!

Nach Aussage des Polizisten sei ich Unfallverursacher und gab mir die Verweisung von 35,- Euro.

Meine Fragen:
1. Bin ich 100% Schuld? Könnte ich auch ohne Zeugen Teilschuld bekommen (,damit ein Teil meines Schadens bezahlt werden könnte)?
2. Sollte ich das Verwarnungsgeld zahlen oder nicht? Gestehe ich damit ein, dass ich Schuld am Unfall bin?
01.11.2004 | 21:34

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrte Damen und Herren,

richtig ist, daß Sie für die Schadensverursachung darlegungs- und beweisbelastet sind. Können Sie keine Zeugen benennen, ist es geradezu unmöglich Ansprüche durchzusetzen.

Vielleicht können Sie in der Nachbarschaft sich informieren, ob jemand den LKW so wie Sie es beschrieben haten, gesehen hat. Denn ein solcher LKW müßte schon auffallen.

Das Verwarngeld sollten Sie nicht sofort zahlen. Denn dies bedeutet u.U. in der Tat ein Eingeständnis.

Ich rate Ihnen sich anwaltlichen Rat einzuholen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

Nachfrage vom Fragesteller 01.11.2004 | 21:51

Lieber Herr Wille,
wenn ich das Verwarngeld nicht zahle, gibt es dann ein weiteres Verfahren, dass viel teurer wird- und keine Aussicht auf Erfolg hat?
Schönen Gruß.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.11.2004 | 00:18

Sehr geehrte Damen und Herren,
ja dies kann Ihnen leider passieren.

ANTWORT VON

Köln

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