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Unfall-Erwerbsmienterungsrente


11.09.2017 08:30 |
Preis: 48,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von



Habe 2006 einen Arbeitsunfall gehabt (Arm) 30% und bekomme 489 euro Rente auf unbestimmte Zeit. ich möchte Erwerbsminterungsrente beantragen da jetzt meine Knie (Atrose alle beite ) kann nicht mehr lange stehen und laufen.
Ich habe bis jetzt 14,1538 Endgeldpunkte bei der Rente meine Jahreseinnahmen waren immer bei 35000 euro seit einen Jahr nur noch 22000 euro. Was würte ich bekommen unterm Strich. Würte jetzt bei voller Erwerbsminderung laut LVA eine rente von 899,40 euro bei voller Erwerbsminterung bekommen.
11.09.2017 | 12:29

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Den genauen Wert der Rentenauszahlung kann ich ihnen nicht berechnen, da ich ihr Alter ( Geburtsdatum) nicht kenne.

Aber mit folgenden Informationen kann ich ihnen hoffentlich helfen. Die Erwerbsminderungsrente wird nach folgender Formel berechnet:

Summe der Entgeltpunkte x Zugangsfaktor (hier: Faktor=1) x aktueller Rentenwert (zurzeit 29,69 Euro Ost) x Rentenartfaktor (hier: Faktor=1) x Zugangsfaktor (auch Abschlagshöhe oder Steigerungszahl genannt, siehe Erläuterung unten)= berechnete Rentenhöhe (hiervon ist noch der Beitrag für die Krankenkasse, also 7,3 % abzuziehen, die der Rententräger gleich einbehält)

Die Volle Erwerbsminderungsrente wird im Jahr 2017 erst mit 63 Jahren und 11 Monaten bewilligt ( schrittweise Anpassung auf 65 Jahre) . Vorher erfolgt ein Abschlag bis zu 10.8 % von der monatlichen Rente, den ich mangels Wissen um das Alter nicht berechnen kann. Für jeden Monat, den sie früher in Rente gehen, fällt die Rente um 0,3 % ( vom Zugangsfaktor 1 werde 0,003 Punkte abgezogen) geringer aus, wobei ein Faktor von 10,8 % absolute Grenze ist.

Die Altersrente wird nach folgender Formel berechnet: Summe der Entgeltpunkte x Zugangsfaktor x aktueller Rentenwert seit (zurzeit 29,69 Euro für Ost) x Rentenartfaktor (hier: Faktor=1) = berechnete Rentenhöhe. Abzuziehen ist dann noch der betrag für die Krankenversicherung ( bei gesetzlich versicherten 7,3 %, die der rententräger einbehält)

Über den Zugangsfaktor habe ich keine Kenntnisse. Er beträgt bei der Altersrente 1,0, wenn sie bei Eintrittt des Rentenalters 65.5 Jahre alt sind. Für jeden Monat, den sie vor Erreichen ihrer Regeleintrittsrente in Rente gehen erfolgt ein Abzug in Höhe von 0.003. Gehen sie also einem MOnate vor Errreichen der Regelaltersrente in die Rente, so ist der Zugangsfaktor 0,997. Dies entspricht einem Abschlag von 0,3 % pro Monat vor Eintritt in die Regelaltersrente.

Da der Regeleintritt in die Altersrente erst mit einem höherem Alter möglich ist, als der Eintritt in die volle Erwerbsminderungsrente sind höhere Abschläge als bei der Erwerbsminderungsrente zu erwarten, da der Zugangsfaktor sich stärker verringert ( und somit die Abschläge erhöhen) als bei der Erwerbsminderungsrente, die frühzeitiger abschlagsfrei möglich ist. Zudem dürfen bei der Erwerbsminderungsrente nicht mehr Abschläge als als 10,8 Prozent erfolgen, sie werden also unabhängig von ihrem Alter so gestellt, als wenn sie nicht früher als 36 Monate vorzeitig in Rente gegangen sind.

Ich hoffe, das hilft ihnen weiter. Der Altersrenteneintritt liegt 2017 bei 65 Jahren und 6 Monaten , und steigt jährlich um 1 Monat ( 2018 als 65 Jahre und 7 Monate und beträgt ab 2029 67 Jahre ab dem Geburtsjahr 1964 ). Für jeden Monat den sie "zu früh" in Altersrente geben werden vom Zugangsfaktor 1,0 dann 0,003 abgezogen. So können sie anhand ihres Geburtsdatum errechnen, wieviel Abschlag vom Zugangsfaktor zu machen ist. Gern können sie mir ihr Geburtsdatum auch senden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Doreen Prochnow

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