Umzugsgut - Einlagerung - große Unstimmigkeiten zwischen Spedition und mir
| 04.12.2008 06:43 |
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Transportrecht, Speditionsrecht
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Guten Morgen ins World Wide Web,
ich habe eine für mich jedenfalls recht unsichere Situation, die mich schier überfordert und hoffe, hier auf Hilfe zu stoßen.
Folgende Situation.
Im Jahre 2006 bin ich im Herbst aus meiner Wohnung in Baden-Baden gezogen. Einst beauftragte ich im November eine Spedition, meine persönlichen Dinge dort ein zu packen und für einige Monate ein zu lagern. Ich war zur Zeit der Anwesenheit der Spediteure in Bayern und nicht persönlich dabei.
Die Einlagerung sollte bis im Frühjahr 2007 verweilen. Ich überwies im Vornhinein die Kosten dafür. Am 8. Dezember fand der Umzug statt, am 31. Januar hatte ich den Schlüssel immernoch nicht zurück erhalten, den ich der Spedition geschickt hatte, um in die Wohnung zu kommen. Statt dessen hieß es plötzlich, ich habe das Geld nicht überwiesen. Hatte ich aber. Ich schickte Screenshots vom Online-Banking, ich schickte meine Kontoauszüge und bekam folgende eMail:
19. Jan.:
Hallo Frau N.,
schön das Sie sich melden. Ich habe zu Ihnen gesagt das die Bank alles durch checkt.Sobald ich rückmeldung habe melde ich mich. Schlüssel geht raus heute dann. Vorher ging es halt nicht. Ich melde mich spätestens morgen.
Gruß A.
Meine Antwort am 26. Jan.:
Grüß Sie Herr A.,
bisher habe ich weiterhin keine Schlüssel erlangen dürfen…
Bitte geben Sie mir die Info, wann genau diese an mich gesandt wurden.
Normalerweise hätten die Schlüssel spätestens heute eintreffen müssen…
Mit freundlichen Grüßen
S. N.
Meine Kontaktaufnahme am 27. Jan. da keine Antwort am 26.Jan.:
Guten Morgen Herr A.,
auch heute war keine Zusendung von Ihnen bei mir in der Post.
Senden Sie ihn mir dringend zu, ich benötige ihn in der folgenden Woche unabdingbar.
Mit freundlichen Grüßen
S.N.
nach keiner Antwort am 29. Jan.:
Hallo Herr A..
Auch heute war keine Post von Ihnen in meinem Briefkasten.
Was ist geschehen, dass ich bis heute keinen Schlüssel erlangt habe?
Herzlichen Gruß
S.N.
weiter Funkstille seitens der Spedition am 30.Jan. meine eMail:
Wären Sie so nett und würden mir antworten?
Wo bleiben die Schlüssel?
sowie:
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit Mitte des Monats Dezember 2007 ist die Sprache davon, dass Sie mir die Schlüssel der Wohnung in BAD
zukommen lassen wollen. Bis zum heutigen Tag habe ich keine Zusendung erhalten, trotz mehrfacher
Zusagen Ihrerseits.
Bitte geben Sie mir eine verbindliche Auskunft!
Ich danke Ihnen bereits jetzt und sende herzliche Grüße
S. N.
Daraufhin endlich eine Antwort:
Sehr geehrte Frau N.,
bitte rufen Sie mich persönlich unter 0751 oder 0163- an.
Mit freundlichen Grüßen
Sch. Umzüge + Transporte
Mitte Februar hatte ich dann endlich meinen Schlüssel.
Die Miete für Jan und Feb 2007 musste ich natürlich aufgrund der fehlenden Schlüssel noch bezahlen.
Im Frühjahr meldete sich die Spedition telefonisch, und meinte, sie haben keinen Platz mehr, wann ich die Lagerware haben möchte und ich hatte einst noch keinen Platz, bat um weitere Einlagerung.
Nein, so hieß es, dann würden die Sachen eben eingeschrottet werden. Dumm wie ich war, zu dem Zeitpunkt auch noch schwanger, ging ich jedem Konflikt aus dem Weg und ging ab dem Zeitpunkt davon aus, dass die Sachen nicht mehr Existierten.
Letzte Woche, an meinem Geburtstag dann folgende eMail:
Betreff: Unverzügliche Kontaktaufnahme:
Sehr geehrte Frau N.,
da wir Sie nicht ausfindig machen konnten, und auch nichts von Ihnen gehört haben, sollten Sie sich jetzt sofort mit uns in Verbindung setzen.
Sollten wir bis 1.12.2008 nichts von Ihnen gehört haben, sind wir gezwungen Sie der Polizei zu melden.
Mit freundlichen Grüßen
Sch. Umzüge + Transporte
Am nächsten Morgen schrieb ich zurück.
Mir ist es einfach lieber, etwas schriftliches zu haben, als telefonische Vereinbarungen zu treffen, die mir dann aus dem Gesicht gestritten werden können. Also meine Antwort am 26.11.:
Liebes Sch-Umzüge-Team,
ich war am gestrigen Tage doch sehr verwundert eine eMail von Ihnen zu erhalten, danke Ihnen für Ihre Zeilen.
Den letzten eMail-Kontakt konnte ich am 31. Januar 2007 verzeichnen und ich bin davon ausgegangen, dass sie die eingelagerten Kartons entsorgt hatten,
wie von Ihnen verkündet. Nun haben wir Ende November 2008 und ich kann von Ihnen lesen, dass Sie mich nicht ausfindig machen konnten. Sowohl bei der Stuttgarter Adresse (A-straße , 7 Stg)
als auch bei der Bayrischen Adresse (Wohnort meiner Eltern) hätten Sie mich ohne Probleme erreichen können. Auch diese eMail-Adresse ist seit 2007 täglich abgerufen worden.
Haben Sie meine Sachen nun entwertet oder lagern diese weiterhin bei Ihnen ein?
Welche Kosten sind demnach noch offen, sofern sie noch einlagern? Wann würden Sie einen Transport in die A-straße ermöglichen können?
Recht herzlichen Dank schon jetzt für Ihre Auskünfte.
Mit freundlichen Grüßen
S.N.
Daraufhin antwortete die Sekretärin des Unternehmens recht neutral, aber immerhin. Wir einigten uns auf eine Zahlung von 1.500 Euro bei Lieferung am 1.12. und 1000 Euro in monatlichen 100 Euro Raten.
Am Freitag 28.11. bekam ich am Nachmittag eine herrlich unfreundliche eMail mit der Aufforderung keine eMails mehr zu schreiben, sonder an zu rufen. Ich wollte wissen, was genau eingelagert worden sei und bat um Aufstellung da ich damals keine erhalten hatte. Ferner wollte ich wissen, warum das Unternehmen sich erst jetzt meldete, ich hätte sofern ich gewusst hätte, dass es die Sachen noch gibt, die Waren schon eher ausgelagert. Insgesamt habe ich jedoch die Firma wirklich nicht belästigt.
Nun am 1. 12. kamen die Sachen. Während des Abladens sollte ich mehrere Sachen unterschreiben unter anderem die Lagerliste, deren Kopie ich nicht einmal erhielt. Also prägte ich mir einige Posten ein und unterschrieb.
Die Jungs dampften ab, ich stand mit 41 Kartons und ein paar kleinen Möbelchen da. Mein Sohn, 13 Monate hatte größte Freude, zwischen all dem herum zu springen. Ich erinnerte mich an die Liste. Es fehlten Sachen. Ich öffnete ein paar Kisten und mich traf schier der Schlag. A) waren die Sachen wahrlos in die Kisten geworfen worden aber was noch viel schlimmer war, ist die Tatsache, dass B) viele Kartons von Mäusen besucht worden waren.
Also schrieb ich eine Stunde nach Ankunft der Sachen:
Guten Morgen Frau B.,
zuerst einmal möchte ich mich sehr für die schnelle Umsetzung des Umzuges bedanken, Ihre „Jungs“ haben schnell und reibungslos gearbeitet.
Ich habe die Liste, die ich zu unterschreiben hatten, nur kurz überfliegen können, jedoch sind einige Dinge in Erinnerung geblieben, die nicht bei mir abgeliefert wurden.
Es fehlt ein Spiegel, 2 standen auf der Liste. 2 Stehlampen standen auch auf der Liste, sie sind nicht bei mir angekommen (Da ich die Formalitäten während des Abladens unterschrieb, und von der Richtigkeit der Liste ausging, habe ich nicht näher darauf geachtet). Eine Porzellanfigur wurde kaputt bei mir abgeladen.
Sie war unter Garantie intakt bei Einlagerung. Sie muss wohl umgefallen sein, da sie verschmutzt ist und Farbspuren aufzeigt. Ihre Herren haben Fotos von der Figur gemacht.
Ich habe gerade versucht die Firma zu erreichen, bei welcher ich vor 3 Jahren die Figur gekauft hatte um den Preis zu erfragen, da ich ihn nicht mehr in Erinnerung habe.
Hier habe ich die Statue bekommen: http://www.rainbow-spirit.de. Den genauen Wert der Statue werde ich Ihnen noch mitteilen, die Damen dort suchen gerade die Preisliste von vor 3 Jahren heraus.
Nahezu alle Kisten sind von Mäusen besucht worden, ich kann den Inhalt von maximal 8 Kartons verwenden, den Rest muss ich auf den Müll werfen.
Ich wäre Ihnen über eine Einigung recht dankbar.
Herzliche Grüße
S.N.
Ach ja, Herrn A. gibt es im Übrigen im Unternehmen nicht mehr, wie ich erfuhr, gegen ihn läuft anscheinend ein Gerichtsverfahren.
Dies am Rande.
noch eine eMail folgte von mir:
Hallo Frau B.,
verzeihen Sie, Sie mit noch etwas belästigen zu müssen.
Nachdem ich nun bei allen Kisten nachgesehen habe, ist kein weiterer Spiegel aufgetaucht, auch die Stehlampen sind nicht da.
Ferner fehlt bei dem Tisch die Glasplatte.
Soll ich von den angeknabberten Kleidungsstücken und Wohntextilien, vom Tisch und vom Engel Fotos machen, um Ihnen ein Bild zu geben von dem unbrauchbar gewordenen Gut?
Viele herzliche Grüße
S.N.
Ich dachte mir, je schneller ich von mir gebe, was mir aufgefallen ist, desto besser ist es und desto weniger Ärger erwartet mich.
PUSTEKUCHEN.
Ich habe mit Frau B. telefoniert.
Bat um telefonische durchgabe der Lagerliste. Sie gab mir jene bereitwillig, ich schrieb mit. Wir vereinbarten, dass ich diese Liste überprüfe und via eMail antwort geben würde, was da sei, was fehle. Wir besprachen, dass ich Fotos von den Kartons machen und via eMail zusenden würde.
Das tat ich auch. Die Liste machte ich am selben Tag noch um 14 Uhr etwa hatte ich sie das erste Mal verschickt. Ohne Antwort der Spedition. Am nächten Morgen hatte ich die Fotos fertig und verschickte auch jene. Wieder keine Antwort, keine Lesebestätigung, nichts. Also rief ich mittags an (gestern). Es wäre keine eMail eingetroffen. Und das müsse an meinem eMail-Programm liegen. (Ich hatte gestern einige eMails verschickt, alle kamen an, von allen bekam ich Lesebestätigungen sowie Antworten). Also schickte ich nochmal. und nochmal. Und dann schickte ich die beiden eMails an einen Freund und bat ihn jene weiter zu leiten. Rief parallel dazu in der Spedition an und wurde richtig unfreundlich darauf hingewiesen, dass die bisher freundliche Frau B etwas anderes zu tun habe, als ständig eMails zu checken. Hinten wetterte der Chef. Jener Herr, der mir die Woche zuvor schon eine Rüge erteilte, weil ich eMails schreiben würde.
Seltsamer Weise gingen die eMails meines Freundes durch und kamen an. Und dann ging es erst richtig rund. Ich ließ mich nicht beirren und rief wieder an. Der Chef wetterte und brüllte regelrecht im Hintergrund, Frau B war am Hörer und sagte gar nichts, wiederholte nur ab und an die Aussagen des Chefs.
Ich habe Lebensmittel in die Kisten geräumt (Ich war gar nicht beim Einräumen dabei, zudem sind Klamotten und Textilien angefressen, es sind Haferkörner den Kisten zu finden, zum Beispiel in der Kiste, mit Kosmetika, wie Shampoo und Haarspray.)
Die kaputte Statue müsse ich erst einmal nachweisen, dass sie Intakt war bei Einlagerung.
Ausserdem sei eh alles was ich da fotografiert habe Flohmarktware, was ich überhaupt wolle. Erst hätte ich behauptet, dass ich davon ausgegangen wäre, dass die Sachen eingeschrottet wären, dann würde ich jetzt Geld schäffeln wollen und aus so minderwertigen Dingen noch einen Reibach machen.
Ich könne 50 oder 100 Euro bekommen, aber die 1000 Euro müsse ich zahlen. (Allein die Statue hat mich einst 900 Euro etwa gekostet.)
Und ich solle mir ja nicht erlauben je wieder eine eMail an dieses Unternehmen zu senden, es wäre eine Unverschämtheit.
Mit verlaub - ich habe mich sehr bemüht, dass alles dokumentiert ist, man weiß ja nie. Und das weiß man nie traf ja in diesem Falle auch ein.
Am Abend schrieb vermutlich der Chef (vermute dies wegen der Diktion der eMail) an meinen Freund, nicht einmal an mich, folgendes:
Betreff: Frau N.
Sehr geehrter Herr M.,
ohne Schuldanerkennung machen wir folgendes Angebot: Frau N. hat noch 915,90 Euro an die Firma Sch Schulden. Wenn Frau N. die Hälfte (457,95) bis 10.12.08 überweis und mitteilt, dass Sie keine weiteren Ansprüche an die Firma Sch stellt, ist für uns die Angelegenheit erledigt. Ein weiteres entgegenkommen ist ausgeschlossen. Geben Sie uns bis spätestens Donnerstag, 4.12.08 bescheid.
Auf weitere Email werden wir nicht mehr antworten.
Keine Unterschrift, kein gar nichts.
Was soll ich nun tun?
Ich bin bereit für eine intakte Dienstleistung Geld zu bezahlen, gern auch die 1000 Euro. Und ich hätte das Geld auch anstandslos überwiesen. Aber so sehe ich es nicht ein, dass ich viel Geld für 20 cqm zahle, wovon ich 15 cqm unbrauchbar bei mir herumstehen habe, vom Müll und Dreck ganz abgesehen... Bin ich so falsch gewickelt, dass ich mich dieser Situation zu beugen habe??
Vielleicht findet sich hier irgendjemand, der sich meiner Situation annehmen möchte und mir hilfreich zur Seite stehen.
Vielen Dank für´s zulesen erst einmal an dieser Stelle!
Verzweifelte Grüße
S. N.
Trifft nicht Ihr Problem?
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