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Umwandlung Festgehalt in Stundenlohn


| 18.12.2014 17:50 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Hallo!
Ich arbeite als Sozialpädagogin in einem Pflege- und Sozialdienst zu einem gleichbleibenden Monatsgehalt bei gleichbleibender Arbeitszeit von 40 Stunden/Woche.
Im Zuge der Einführung des Mindestlohns muss mein Arbeitgeber nun einen Großteil der Belegschaft des Bereiches Pflege nun mit einem höheren Stundenlohn bezahlen.
In diesem Zusammenhang möchte er auch mein Festgehalt in Stundenlohn umwandeln, obwohl ich nicht zum Bereich Pflege gehöre und mein bisheriger (errechneter) Stundenlohn weit über dem Mindestlohn liegt.
Eine Umwandlung in Stundenlohn wäre bei Ableistung der vereinbarten 40 Stunden von wesentlichem finanziellen Nachteil für mich, da ein Gehalt ja auch in kurzen Monaten mit 173,3 Stunden berechnet wird und nicht mit bspw. 160 Stunden.
Begründet wurde diese Änderung damit, dass das Lohnbüro weniger Arbeit mit Stundenlohn hätte.

Frage: Muss ich eine Änderung von Gehalt auf Stundenlohn in Kauf nehmen?

Ein Betriebsrat ist in Arbeit.

Danke, schöne Grüße

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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

In welcher Form Ihr Gehalt gezahlt wird, ergibt sich entweder aus Ihrem Arbeitsvertrag, wovon ich ausgehe, oder gegebenenfalls aufgrund betrieblicher Übung. Jedenfalls ist aufgrund der Sachverhaltsschilderung davon auszugehen, dass Sie eine Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche haben und dass Sie pro Monat ein bestimmtes Gehalt beziehen.

Man kann zwar, beispielsweise um festzustellen, wie hoch Ihr Lohn ist, Ihren Stundenlohn berechnen, für eine Umstellung auf Stundenlohn statt Festgehalt ist aber nach der Sachverhaltsschilderung kein Raum.

D.h., der Arbeitgeber darf eigenmächtig keineswegs Ihr Festgehalt in ein Gehalt auf Stundenlohnbasis umwandeln mit der Folge, dass Ihnen dadurch finanzielle Einbußen entstehen.

Die "Begründung", dass das Lohnbüro mit dieser Verfahrensweise weniger Arbeit hätte, trägt das Vorhaben des Arbeitgebers nicht.


2.

D.h., die geplante Änderung müssen Sie keineswegs in Kauf nehmen.

Sollte der Arbeitgeber gleichwohl eine Änderung, wie von Ihnen beschrieben, vornehmen, wäre das als Änderungskündigung anzusehen. Sie haben dann die Möglichkeit, Klage beim Arbeitsgericht zu erheben.

Für den Fall, dass man Ihren Lohn auf Stundenlohn umstellt mit finanziellen Nachteilen für Sie, sollten Sie einen Rechtsanwalt vor Ort aufsuchen, damit sofort rechtliche Schritte eingeleitet werden können.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 18.12.2014 | 18:24


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