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Umgangsrecht umgehen trotz Gerichtsbeschluss?


21.02.2013 11:47 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


in unter 2 Stunden

Hallo,

der Kindsvater drängt trotz nicht rechtkräftigem Beschluss (Beschwerde wurde eingelegt) auf Herausgabe des Kindes zu den Umganstagen wie sie im Beschluss stehen. Er terrorisiert damit die gesamte Familie und die Kita des Kindes.
Wie kann man sich da verhalten?
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Diese Antwort ist vom 21.02.2013 und möglicherweise veraltet. Stellen Sie jetzt Ihre aktuelle Frage und bekommen Sie eine rechtsverbindliche Antwort von einem Rechtsanwalt.

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21.02.2013 | 12:33

Antwort

von

Rechtsanwalt Reinhard Otto
720 Bewertungen
Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Aus Ihrer Schilderung entnehme ich, dass das Familiengericht zu Gunsten des Kindesvaters ein Umgangsrecht angeordnet hat und dass Sie gegen diesen Beschluss Beschwerde eingelegt haben.

Gemäß § 40 FamFG wird ein Beschluss des Familiengerichts "mit Bekanntgabe an den Beteiligten, für den er seinem wesentlichen Inhalt nach bestimmt ist", wirksam.

Im Klartext bedeutet dies, dass aufgrund der getroffenen Anordnung des Familiengerichtes der Kindesvater ein Umgangsrecht hat, und das Sie verpflichtet sind, ihm dies zu gewähren.

Das Umgangsrecht steht dem Kindesvater nicht erst zu, wenn der Beschluss des Familiengerichtes rechtskräftig ist.


Ob im konkreten Fall Gründe vorliegen, wonach das OLG eine einstweilige andere Anordnung treffen müsste, kann ihr nicht abschließend beurteilt werden.

Sie sollten dem Kindesvater daher einstweilen den ihm zugesprochenen Umgang gewähren. Dann dürfte auch der von Ihnen so bezeichnete "Terror"aufhören.


Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON
Rechtsanwalt Reinhard Otto
Bielefeld

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