Trennung/Scheidung
| 03.06.2010 14:55 |
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Familienrecht
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Rechtsanwalt Hans-Georg Schiessl
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wende mich an Sie mit einigen Fragen, da ich mir ein realistisches Bild davon machen möchte, wie sich meine Situation im Fall einer Trennung/Scheidung darstellen würde.
Mein Mann hat (während unserer Ehe) ein Grundstück mir einem baufälligen Haus und diverse Ländereien geerbt (einen „ruhenden" landwirtschaftlichen Betrieb). Auf dem Grundstück haben wir Anfang der 70er Jahre ein Einfamilienhaus gebaut. Der Bau wurde durch das (vor der Ehe vorhandene) Barvermögen meines Mannes, etwa 30.000 DM und durch Bausparverträge und Hypotheken finanziert. In jahrelanger Eigenarbeit haben wir später auch das baufällige, unter Denkmalschutz stehende, geerbte Gebäude wieder hergestellt, das wir jetzt bewohnen. Das Einfamilienhaus aus den 70er Jahren ist vermietet. Zur Finanzierung des Umbaues haben wir einen Kredit aufgenommen, der z.Zt. noch bei etwa 50.000 Euro liegt.
Sämtliche Immobilien sind im Grundbuch auf den Namen meines Mannes eingetragen
Welche Ansprüche hätte ich bei einer Scheidung gegenüber meinem Mann? Spielt es eine Rolle, dass ich nicht im Grundbuch eingetragen bis? Greift die Zugewinngemeinschaft trotzdem?
Wir sind beide Rentner, mein „Einkommen" liegt bei 420 €, seine Rente beträgt insgesamt 2.000 € (Rente und VBL), monatlich bekommen wir 600 € (Brutto) für das Mietshaus. Mit welchen Unterhaltszahlungen könnte ich in etwa rechnen?
Wie sieht es in dem Fall aus, dass mein Mann stirbt - bekomme ich auch als geschiedene Frau eine Wittwenrente? Wir sind 40 Jahre verheiratet, ich bin 61 Jahre alt.
Wie sehen die Regelungen bei einer Trennung ohne Scheidung aus (Unhaltszahlungen, evtl. Wittwenrente) ?
Für eine fundierte Auskunft danke ich Ihnen im voraus.
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