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Totalschaden, muss ich nur die Hälfte des Restwertes bezahlen?


| 15.05.2012 06:46 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von



Ich fuhr mit dem betrunkenen Besitzer(Beifahrer) im Auto , dessen Auto kaputt. Der Wert des Wagens war ca. 5000€, das Auto soll für 7500€ repariert werden. Bin ich für die gesamte Summe der Reparatur schadenersatzpflichtig, oder nur für die Hälfte des Restwertes?
15.05.2012 | 08:43

Antwort

von


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Aufgrund Ihres Sachverhalts setze ich Ihre Haftung dem Grunde nach voraus.
In diesem Fall liegt ein Totalachaden vor. Hier hat der Geschâdigte verschiedene Abrechnungsmoglichkeiten. Wird auf Totalachadenbasis abgerechnet, so steht dem Geschädigtem der Wiederbeschaffungswert abzgl. Restwert zu. Den Restwert erhält der Geschädigte von dem ermittelten Restwertaufkäufer. Ferner besteht die Möglichkeit das Fahrzeug reparieren zu lassen und die Kosten hierfür zu verlangen, sofern die Reparaturkosten nicht um 30% den Wiederbeschaffungswert übersteigen (130% Regel). Dann muss jedoch das Fahrzeug nach dem im Gutachten genannten Reparaturweg instand gesetzt werden. Ferner hat der Geschädigte das Fahrzeu über einen Zeitraum von 6 Monaten weiter zu nutzen.

Ihre genannten Beträge sind etwas zu ungenau. Hier bitte ich um entsprechende Übermittlung der Daten aus dem Gutachten. Bei einem Wiederbeschaffungswert von 5000 € würde wohl die benannten Kosten der Reparatur im Rahmen liegen.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und stehe selbstverständlich für Rückfragen zur Verfügung


Nachfrage vom Fragesteller 15.05.2012 | 15:56

den Geschädigten trifft also keine Mitschuld, obwohl er betrunken war und mich nur deshalb hat fahren lassen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.05.2012 | 16:45

Nein, er haftet nicht. Die Tatsache, dass der Eigentümer betrunken war, ändert nichts daran, dass Sie für Schäden am Kraftfahrzeug, welche durch Ihr eigenes Verschulden entstanden sind, dem Eigentümer gegenüber voll haften. Etwas anderes wäre, wenn der Eigentümer in das Fahrgeschehen aktiv eingegriffen hätte. Ein Anspruch des Eigentümers gegen Sie besteht u.a. aus unerlaubter Handlung (§823 I BGB: Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet).


Bewertung des Fragestellers 16.05.2012 | 11:50


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