Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
472.814
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Tod einer langjährigen Mieterin


| 16.12.2009 15:44 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto



Guten Tag,

Im Mai ist nach ca. 12 Jahren problemloser Mietzeit meine Mieterin gestorben.Die Tochter informierte mich und bestand auf sofortiger Kündigung. Sie hätte kein Erbe zu erwarten, daher "könne" sie auch nicht die fristgerechte (3 Monate) Kündigung einhalten.
Bei der Wohnungsübergabe erklärte sie sich sofort bereit, die noch ausstehende Nebenkostennachzahlung 2008 von über 400 € zu übernehmen, wie auch selbstverständlich die Abrechnung, die erst im nächsten Jahr durch die Hausverwaltung für die ersten 5 Monate 2009 erstellt wird.
Zuerst machte sie den Vorschlag, die Nebenkostenrechnung mit der Kaution zu verrechnen, dann aber meinte sie: ich solle die Kaution überweisen und sie würde die NK überweisen, was buchhalterisch besser wäre.
Seitdem erhalte ich nur unverschämte Briefe von der Tochter und der Enkelin mit falschen Beschuldigungen über die Zeit der Vermietung- In dieser langen Zeit hatte ich aber nie irgendwelche Probleme mit meiner Mieterin.
Die Kaution habe ich inzwischen auf mein Konto übertragen lassen - und trotzdem stehen noch Nebenkostenzahlungen aus, die nicht von der Kaution abgedeckt sind.

Meine Frage nun:
Ist die Tochter wirklich nicht verpflichtet, die 3 Monatskaltmieten bis zur ordentlichen Kündigung wie auch die entstandenen NK komplett zu bezahlen?
Kann ich diese Zahlungen (Tod war im Mai, keine Mietzahlung ab Juni) noch einfordern?

Mit freundlichen Grüßen.
Danke im voraus.
Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Basis der mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Nach dem Tode eines Mieters steht dem Erben ein ausserodentliches Kündigungsrecht zu, durch das er mit einer Frist von 3 Monaten das Mietverhältnis beenden kann, vgl. § 580 BGB.

Die Erbin ist daher grundsätzlich zur Zahlung verpflichtet, es sei denn, Sie hätten sich mit ihr auf eine vorzeitige Beendigung des Vertrages geeinigt.

Natürlich gehört bis zur ordnungsgemäßen Beendigung des Mietverhältnisses auch die Zahlung der Nebenkostennachzahlungen.

Sie können die rückständigen Mieten ab Juni gerichtlich geltend machen.


Falls Sie weitergehende Unterstützung bei der Durchsetzung der Ansprüche wünschen, stehe ich gerne zur Verfügung. In diesem Fall nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 16.12.2009 | 22:39

Vielen Dank für die Auskunft.

Frage ist:
Was würde diese gerichtliche Eintreibung für Kosten verursachen?

Freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.12.2009 | 07:51

Ohne Kenntnis der Forderungshöhe kann Ihre Zusatzfrage nicht beantwortet werden, da sowohl Gerichtsgebühren als auch Anwaltskosten sich nach dem Streitwert richten.

Falls Sie einen Kostenvoranschlag wünschen, mailen Sie mir bitte die Höhe Ihrer Forderung zu, ich nenne Ihnen dann die zu erwartenden Kosten.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 16.12.2009 | 22:40


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Herzlichen Dank,
Sie haben mir mehr Handlungssicherheit gegeben.
Freundliche Grüße"