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Titel auf eine privat Person.


| 22.12.2009 14:46 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung



Ich habe seit 1988 eine Vollstreckbare Ausfertigung, und bis zum heutigen Tag nichts Amtliches unternommen. Ein mir bekannter Gerichtsvollzieher hat auf meine Anfrage hinsichtlich, nur den Kopf geschüttelt und gesagt, da wären noch zwei und die Verzweifeln auch schon. Dies war vor 5 - 6 Jahren. Ich persönlich lege momentan natürlch Wert darauf meine Kosten so gering wie möglich zu halten, da ich nicht weiss ob, und wie ich an mein Geld kommen kann. Zumal ich von Freunden immer wieder Erfahre das immer gute Autos, super Kleidung, sowie Arbeit vorhanden sind. Also müßte ja eigentlich Geld vorhanden sein, aber irgend wie gehen die anderen immer leer aus.
Kann man den so einen Titel nicht an ein Inkasso - Unternehmen verkaufen, sodaß ich damit überhaupt nicht mehr zu tun habe!
Was würden sie mir als Fachmann empfehlen!

Vielen Dank im Voraus.

Sehr geehrter Fragesteller,

freilich können Sie im Rahmen des sog. Factoring Ihre Forderung verkaufen. Hier erhielten Sie eine Quote auf die titulierte Forderung, also nicht den gesamten Betrag, sondern nur einen Teil. Das Factoringunternehmen würde aber auch eine Prüfung der Bonität des Schuldners vornehmen. Eine Forderung gegen einen nicht solventen Schuldner würde ein Unternehmen daher nicht oder nur unter ganz erheblichen Abschlägen abkaufen.

Sie sollten versuchen, Ihre Forderung beim Schuldner zu vollstrecken. Hier können Sie die Sachpfändung durch den GV oder aber eine Forderungspfändung über das Vollstreckungsgericht durchführen, was sich insbesondere dann empfiehlt, wenn der Schuldner entweder tatsächlich Einkommen erzielt oder/und Guthaben auf einem Konto vorhält.


Wenn Sie sich unsicher über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Schuldners sind, können Sie beim örtlich zuständigen Amtsgericht Auskunft darüber beantragen, ob und wann der Schuldner die letzte einstweilige Versicherung abgegeben hat. Liegt keine vor, so spricht zunächst nichts dagegen, die Vollstreckung zu betreiben. Ergibt sich aus der Auskunft, dass der Schuldner die einstweilige Versicherung abgegeben hat, so liegt nahe, dass ein Vollstreckungsversuch in Leere geht.


Die Kosten eines erfolglosen Vollstreckungsversuches halten sich im Rahmen und dürften, je nach Art der Vollstreckungsmaßnahme, 50,- Euro nicht übersteigen, vielmehr deutlich unter diesem Betrag liegen.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach. Gerne können Sie mich mit der weiteren Durchführung der Vollstreckung beauftragen. Kosten, die hier entstünden, wären im Falle der erfolgreichen Vollstreckung von der Gegenseite zu tragen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Scholz, RA
Bewertung des Fragestellers 24.12.2009 | 12:17


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