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Testament Erbfolge


14.03.2008 11:41 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Guten Tag,
ich habe eine Frage in Erbschaftsangelegenheiten für eine Bekannte.

Ich bin Mutter von 2 erwachsenen Kindern. Habe noch als
geschiedene Frau mir ein kleines unscheinbares Haus im
ehemaligen Osten gekauft.
1998 habe ich wieder geheiratet und meinen jetzigen Ehemann
zu gleichen Teilen ins Grundbuch eintragen lassen.

Nun aber meine Frage wegen der Erbfolge.

Sollten mein Mann und ich zusammen versterben, dann soll das
gesamte Erbe auch an meine beiden Söhne übergehen.

Jedoch besteht die Angst, das meine Söhne den Nachlass von meinem Mann
nicht erhalten können. Da er ja nur Stiefvater ist und er noch eine Mutter und Schwester hat. Diese sollen jedoch im Sinne meines Mannes nichts erhalten.

Mein Mann ist auch bereit sich aus dem Grundbuch löschen zu lassen. Dann sollte das Problem ja gelöst sein. Oder ??? Aber was ist wenn ich als Mutter zuerst versterbe?? Dann würde ja die Hälfte vom Haus an meinem Mann übergehen und die andere Hälfte an meine beiden Söhne. Somit taucht das Problem wieder auf. Nach seinem Tod sind wieder meine Söhne nicht erbberechtigt. Oder eher noch, was ist bei einer Widerverheiratung.

Diese Angst besteht eher, da ich 10 Jahre älter bin als mein Ehemann.

Wie sollte man nun ein Testament aufsetzen, das in jedem Fall nur meine
beiden Söhne erben. Mein Mann könnte ja dann ein lebenslanges Wohnrecht
erhalten.
Vielen Dank für Ihre Hilfe.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Zum einen besteht die Möglichkeit das Haus/Grundstück bereits zu Lebzeiten an Ihre Kinder zu übertragen und ein alleiniges Wohnrecht für Sie und Ihren Mann in das Grundbuch einzutragen.

Zum anderen können Sie ein gemeinschaftliches Testament errichten und sich mit Ihrem Mann zunächst gegenseitig als Erbe einsetzen und als Erben nach dem Letztversterbenden können Sie Ihre Kinder im Testament als Erbe einsetzen. So lange jedoch die Mutter ihres Mannes lebt hat diese Pflichtteilsansprüche, ebenso eine evtl. neue Ehefrau Ihres Mannes. Die Pflichtteilsansprüche bestehen jedoch nur in Geld und nicht an Teilhabe am Grundstück oder anderen Sachgegenständen.

Als weitere Variante besteht die Möglichkeit Ihren Mann als sogen. Vorerbe einzusetzen und Ihre Kinder als Nacherbe. In diesem Fall hätte Ihr Mann das Recht der Nutzung am Haus/Grundstück kann aber nicht über das Haus verfügen und geht somit nicht in das Vermögen Ihres Mannes über.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten (z.B. Erstellung eines Testamentsentwurfes) im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de


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