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Telekom / Seiler und Kollegen


25.03.2008 17:03 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Hallo, also es geht um folgendes:
Die Telekom hat mir gekündigt und fordert nun nicht nur die offenen Rechnungen (ca 100EUR, was ja ok ist) sondern hat zusätzlich eine Schadensersatzforderung von über 300EUR draufgeschlagen! Ist es rechtens, dass ein Unternehmen einen Rechnungsbetrag einfordern kann OHNE dafür eine Leistung zu erbringen bzw. wenn ich darauf bestehe wieder Kd zu werden,um dann jedenfalls auch ne Gegenleistung dafür zu erhalten - müssen Sie mich wieder als Kunde nehmen? Wäre sehr nett wenn Sie mir einfach nur sagen ob es Sinn macht dagegen anzugehen. Dankeschön

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Sehr geehrter Ratsuchender,


nach Ihrer Schilderung wird es schon Sinn machen, einem nicht näher aufgeführten Schadensersatzanspruch entgegenzutreten. Denn derjenige, der sich auf einen solchen Anspruch beruft, muss ihn darlegen und beweisen können.

Wenn hier nun zusätzlich zum Rechnungsbetrag OHNE weitere Begründung ein Schadensersatz gefordert wird, sollten Sie diesem entgegentreten.

Die Telekom muss Sie aber nicht wieder als Kunden aufnehmen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 25.03.2008 | 18:33

Vermute, dass es daran liegt, das der Vertrag ja noch ne Zeit gelaufen wäre und die Telekom den Ausfall ersetzt haben möchte.
Wenn ich aber dafür keine Gegenleistung erhalte und ich nicht wieder als Kunde aufgenommen werde - dann ist eine Zahlung für etwas was man nicht bekommt nicht wirklich nachvollziehbar. Sie haben mir gekündingt - nicht umgekehrt! Bitte noch kurz eine Stellungnahme. Danke für Ihre Hilfe!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.03.2008 | 18:37

Sehr geehrter Ratsuchender,


es ist rein spekulativ, eine Anspruchsgrundlage abzuleiten. Neben einem möglichen pauschalisierten Schadensersatzanspruch könnte (und wird wohl) ein Verzugsschaden entstanden sein.

Dieses alles hat aber die Gegenseite zu erläutern. Allein die Geltendmachung eines Betrages ohne eine nähere Begründung ist nicht rechtens, so dass es mE durchaus Sinn macht, dagegen anzugehen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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