Stromzähler mit überhöhter Anzeige
Eigendlich müsste ich in das "Buch der Rekorde" als "Junggeselle mit dem höchsten Stromverbrauch".
Hier die Fakten:
Wohnung mit 36 m2 (typisch Singel) seit 25 Jahren allein bewohnt.
Kleiner 220V-Zähler von 1982 (Marke ISKRA).
Jahresverbrauch: ca. 600-800 KW. (bin sparsam und selten im Hause)
Jährliche Ablesung durch den Energieversorger (BEWAG jetzt Vattenfall)
Der Zählerstand hat sich in kurzer Zeit (vermutlich im letzten Quartal) um 20.000 KW erhöht.
Es sieht so aus, als wenn die erste Ziffer (also links) vom 2 . . . . , .
auf 4 . . . . , . gesprungen ist.
Ferner sind die Ziffern des Zählers nicht exakt waagerecht. Der Zahler (Plomben) ist unversehrt und es gibts keine Manupulationsmöglichkeiten.
Nach der letzten Ablesung am 2.4.2012 bekam ich nun die Rechnung mit einer Nachzahlung von 4.700,- EUR. (ja ihr lest richtig... viertausen-siebenhundert-Euro nachzahlen!)
Zum Thema STROMFRESSER oder KRIECHSTROM brauche ich nichts zu sagen, denn man kann im Kopf rechnen , dass bei 20.000 KW in einem Jahr (seit vorletzter Ablesung) über 50 KW am Tag verbraucht werden müssten - das ist technisch mangels Steigeleitung und kleiner Sicherungen hier nicht möglich.
Der Stromanbieter wurde informiert und ein Termin mit dem Techniker ist vereinbart (vermutlich Zählertauch)
Nun die Fragen: Kann das Zählwerk so einen defekt haben ?
Was passiert, wenn der Stromversorger sagt, der Zähler sei einwandfrei ??
Wie kann ich besser beweisen (ausser mit der Formel) dass ich so viel Energie garnicht entnehmen kann - wozu auch, es müssten ja 2 Heizlüfter ein ganzes Jahr ununterbrochen laufen.
Wer hat ähnliches in dieser Größenordnung erlebt - wie war die Rechtssprechung ?
Vielen Dank im Voraus für alle Infos
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