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Strafverfahren Beleidigung


| 31.07.2017 16:36 |
Preis: 47,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Erwiderung auf Strafantrag durch zwei Polizeibeamten.


Eine Polizeibeamtin beschuldigt mich der Beleidigung (mit Zunge aufgefordert mich oral zu befriedigen).
Beweismittel sind :
1. meine Angaben (abgestritten)
2. Zeugen (zwei Polizisten)
3. Strafanträge Bl. 2 und 11

15 Tagessätze von 40€ (600€)

Habe ich überhaupt eine Chance darauf, dass es eingestellt wird wenn ich Einspruch einlege und eine Einstellung beantrage? Oder ist es sinnlos gegen 2 Polizisten?

Es waren mehrere meiner Freunde dabei, die bezeugen können, dass das alles nicht stimmt.
Gibt es überhaupt eine Chance, wenn ich das Verfahren durchziehen würde OHNE Anwalt?

Eine Senkung der Tagessätze ist in meinem Fall wahrscheinlich nicht drin da ich ca 1600 Netto verdiene.

Eine Rechtsschutzversicherung habe ich nicht. Macht es Sinn noch schnell eine abzuschließen oder ist es für dieses Verfahren zu spät?

Danke Ihnen im Voraus für die Hilfe!

Grüße,
Gregor
31.07.2017 | 17:00

Antwort

von


53 Bewertungen
Hohenzollernring 57
50672 Köln
Tel: 0221 - 95279564
Web: www.wuebbe-rechtsanwalt.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Chance auf eine Einstellung besteht durchaus. Soweit Sie Beweis dafür antreten können, dass ihr Aussage der Wahrheit entspricht und damit der Tatvorwurf nicht bewiesen werden kann, ist eine Einstellung des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft durchaus möglich.
Es ist dabei unerheblich, ob Sie durch einen Rechtsanwalt vertreten werden oder nicht. Das macht ihren Vortrag in Bezug auf die unwahre Behauptung nicht "besser" oder "stärker".
Jedoch ist es von Vorteil, sich erst nach erfolgter Akteneinsicht zu äußern. Eine Einlassung mit einem Rechtsanwalt, da nur er Akteneinsichtsrecht hat, ist dabei durchaus von Vorteil.

Der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung ist durchaus sinnvoll, jedoch in der Situation nicht mehr für eine Kostenübernahme möglich, da der Versicherungsfall schon eingetreten wäre und damit eine Kostenübernahme ausgeschlossen ist.

Mein Rat an Sie ist daher: Lassen Sie eine Akteneinsicht vornehmen und äußern Sie sich erst im Anschluss. Alternativ schildern Sie die Situation selbst in knappen Worten und geben die Namen und Anschriften der Zeugen mit. Der Schlusssatz sollte sein, dass Sie die Einstellung des Verfahrens beantragen.
Ihr Wort ist nicht weniger Wert als dass von Polizeibeamten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

Nachfrage vom Fragesteller 02.08.2017 | 13:30

Sehr geehrter Herr Wübbe,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Eine Aussage habe ich bei der Polizei gemacht als ich vorgeladen wurde. Ich habe keine Zeugen genannt aber ausgesagt, dass ich welche nennen kann.

Also ist meine Stimme genau soviel Wert wie die eines Polizisten? Heißt das, dass ich mit einer Überzahl an Zeugen den Fall gewinnen kann?
Habe ich das richtig verstanden?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.08.2017 | 13:34

Sehr geehrter Ratsuchender,
gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt.

Es geht nicht um die Masse an Zeugen, sondern es geht um den Inhalt der Zeugenaussage und dessen Glaubwürdigkeit. Danach wertet die Staatsanwaltschaft das Verfahren aus und wird entscheiden.

Ja, ihre Stimme ist ebenso viel Wert, wie die eines Polizisten.

Die Zeugen können immer noch benannt werden. Geben sie diese bei der Staatsanwaltschaft an als Beweis für ihre Aussage.

Beste Grüße,

RA Wübbe (Köln)

Bewertung des Fragestellers 04.08.2017 | 14:51


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Sehr schnelle und kompetente Antwort! Vielen Dank!


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