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Strafanzeige wegen Beleidigung


| 16.11.2014 15:47 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork



Auf der Zufahrt zu den Parkplätzen eines Supermarktes, vor demHaupteingang, kommt mir ein PKW mit einer telefonierenden
Frau am Steuer ungebremst, entgegen. Ich sprang zur Seite,die Frau hatte mich anscheinend gar nicht wahrgenommen. Sie fuhr auf einen Parkplatz. Ich ging zu ihr, sie telefonierte immer noch mit ihrem Handy, und sagte zu ihr dass daß Telefonieren während der Fahrt verboten ist. Sie sagte ich darf telefonieren wo und wann ich will. Ich sagte: Dann holen sie doch die Polizei wenn sie mir nicht glauben. Dann folgte ein temperamentvoller Wortschwall ihrerseits. "Sie spinnen doch" und "sie sind nicht ganz richtig". Ich ging in den Supermarkt und kam nach ca 15 Min. wieder raus.Da ich mir keiner Schuld bewußt war habe ich mit Ihr auf diePolizei gewartet. Dann kamen zwei Beamte. Ich wollte mit der Polizeibeamtin sprechen um den Fall zu schildern, sie sagte mir Ich soll Abstand halten weil sie mit der Frau reden will. Der zweite Beamte kam zu mir und nahm meine Personalien auf.Ich wollte ihm den Vorgang schildern, er sagte: ich bekomme eine Anzeige wegen Beleidigung und kann auf der Wache dazu Stellung nehmen. Zwei Tage später habe ich den Vorgang auf der Polizeiwache geschildert, eine Strafanzeige wegen Telefonieren am Steuer habe ich nicht gestellt, mir wurde gesagt daß würde derStatsanwalt machen.Damit war für mich die Sache erstmal abgehakt. Jetzt ca 6 Wochen später bekomme ich einen Strafbefehl wegen Beleidigung und 40 Tagessätze a 30.-€. Halt die Klappe du A... soll ich gesagt haben. Dies ist nicht der Fall, ich habe die Frau nicht beleidigt. Zeugen gibt es
nicht. Meine Frage: Ist es besser wenn ich für den Einspruch einen Anwalt beauftrage oder kann ich dies selber machen.. Das Alter der Frau ca 35 Jahre, Mein Alter 65 Jahre.
Im voraus besten Dank
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:




Frage 1:
"Ist es besser wenn ich für den Einspruch einen Anwalt beauftrage oder kann ich dies selber machen."



Zunächst einmal müssen Sie beachten, dass der Einspruch gegen einen Strafbefehl fristgebunden ist.

Nach § 410 StPO kann der Angeklagte gegen den Strafbefehl innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung bei dem Gericht, das den Strafbefehl erlassen hat, schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle Einspruch einlegen.

Versäumen Sie die diese Frist, wird der Strafbefehl ohne Weiteres reechtskräftig.

Zu beachten ist ferner, dass der Einspruch gegen den Strafbefehl nach § 411 I Satz 2 StPO zwingend zu einer Hauptverhandlung führen wird und sich die Rechtsfolgen nach § 411 IV StPO zu Ihrem Nachteil verschlechtern können.


Dies vorausgeschickt lautet die Antwort auf die gestellte Frage, dass Sie den Einspruch gegen den Strafbefehl zwar selbst besorgen können, sich aber in der Hauptverhandlung spätestens
eines Verteidigers bedienen sollten, damit Ihnen keine vermeidbaren Nachteile entstehen.

Am sinnvollsten ist natürlich auch gleich Einlegung die des Einspruchs durch einen strafrechtlich ausgerichteten Anwalt, da dieser anhand des Inhalts der Ermittlungsakte den weiteren Gang des Verfahrens stark beeinflussen kann.

Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gerne auch für eine weitere Interessenwahrnehmung jederzeit zur Verfügung. Klicken Sie dazu auf mein Profilbild, um meine Kontaktdaten einsehen zu können.






Mit freundlichen Grüßen


Raphael Fork
-Rechtsanwalt-
Bewertung des Fragestellers 19.11.2014 | 20:55


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