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Stornokosten für Bestellung


20.10.2004 14:12 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Vor ca. 6 Monaten planten wir eine grösse Party.Für diesen Zweck hatten wir angedacht, 25 Stück Einladungskarten mit Einleger bei einer Druckerei anfertigen zu lassen. Wir suchten uns aus einem Katalog Karten aus und gaben bis dahin nur die Betsellung der Karten in den Auftrag. Wenn die Karten dann bei der Drucker angekommen sind, wollten wir den einzudruckenden Text hingeben. Nun ist ader aus der Party leider aus gesundheitlichen Gründen nichts geworden und wir sagten sofort in der Druckerei Bescheid. Das war ca. 4 Wochen nachdem wir mündlich die Karten bestellt ahben. Zur Information: Wir haben nichts schriftliches erhalten oder unterschrieben.Eine Auftragbestätigung wurde uns auch nicht zugestellt. Nun will die Druckerei Stornogebühren in Höhe von knapp 98,- € von uns haben, obwohl der Druck oder ähnliches nicht geschehen ist. Die Karten sollten mit Druck und allen zusammen knapp 200,- € kosten! Nun habe ich verlangt, mir wenigstens die Karten dann für die 98,- € zu überlassen, da ich den Verdacht habe, die Druckerei hat diese bereits weiter verwendet. Bisher habe ich nur eine Mahnung erhalten, worin noch nicht einmal meine Name geschweige denn meine Adresse richtig lautet, da nichts schriftliches unter uns gemacht wurde. Ich wäre ja bereit, die Karten zu dem vorher vereinbarten Preis von 2,60 € per stück ohne Druck zu nehmen. Muss ich nun diese Stornogebühren die mir sehr hoch erscheinen zahlen, oder habe ich eine andere Möglichkeit da irgendwie mein Recht geltend zu machen?
Ich bedanke mich für eine hilfreiche Antwort und verbleibe mit herzlichen Grüssen
Sie haben mit der Druckerei einen Vertrag geschlossen, wenn auch nur mündlich. Für das Zustandekommen dieses Vertrages trägt allerdings die Druckerei die Beweislast.

Leider schreiben Sie nicht, ob Sie den Auftrag dort persönlich erteilt haben oder aber telefonisch. Im letzteren Fall stünde Ihnen evtl. ein Rücktrittsrecht zu (zumindest, wenn das Vertriebssystem der Druckerei auf derartige Fernabsatzgeschäfte ausgelegt ist).

Ist der Vertrag wirksam geschlossen, ohne daß Ihnen ein Rücktrittsrecht zustand, kann die Druckerei aufgrund Ihrer Abbestellung ihren entgangenen Gewinn von Ihnen verlangen (d.h. den vereinbarten Kaufpreis abzüglich der ersparten Aufwendungen, also etwa der Kosten für Druck und Karten). Die verlangten 98,- Euro könnten damit also zutreffend sein.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 20.10.2004 | 14:31

Es ist alles über einen Mittelsmann geschehen. Wir selber haben mit der Druckerei keinerlei Kontakte gepflegt, sondern ein Nachbar (welcher dort vorher auch hat Karten drucken lassen) hat uns die Kataloge mitgebracht und mit dem Notizzettel worauf die Kartennummern von uns aufgeführt waren, wieder mit zurück genommen. Da wir bisher ausser der Mahnung keinerlei Schriftverkehr geführt haben, wurde uns auch die AGB der Druckerei nicht ausgehändigt. Daher weiss ich nicht wie die Firma das Rücktrittrecht händelt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.10.2004 | 15:47

Nach diesem nunmehr von Ihnen geschilderten Geschehensablauf dürfte in der Tat kein Rücktrittsrecht wegen eines Fernabsatzvertrages vorliegen, so daß es leider bei meiner oben geschilderten Ansicht verbleiben muß.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

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