Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
141.874 Fragen, 59.566 Anwaltsbewertungen
450.467
Registrierte
Nutzer
businessandmore.de Anwalt? Hier lang  | 20 Anwälte online

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Steuerliche absetzbarkeit der Partnerin


30.12.2004 10:45 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage zur steuerlichen absetzbarkeit der Lebenspartnerin.

Randinformation:
Wir wohnen seit 4 Jahren in einer gemeinsamen Wohnung. Die komplette Miete plus sämtliche Nebenkosten werden von mir gezahlt. Dieses basiert auf der Tatsache, dass meine Lebenspartnerin derzeit noch studiert und kein eigenes Einkommen hat. Des weiteren überweise ich ihr eine Art "Unterhalt" in Höhe X.

Bei meiner letzten Steuererklärung habe ich die im gesamten Jahr aufgelaufene Summe als Unterhaltszahlung eingertragen. Diese Summe ist komplett abgelehnt worden, sodass keinerlei Steuervergünstigungen gelten gemacht werden konnten.

Bei einem früheren Versuch meiner Partnerin Wohngeld zu beantragen ist dieser mit der Begründung abgelehnt worden, dass sie mit mir in einem Haushalt wohnt und mein Einkommen angerechnet wird. Leider hat sie kein Ablehnungsbescheid bekommen den ich der Steuererkläung beifügen konnte.

Ich möchte Sie bitten mir mitzuteilen auf welchem Weg ich dem Finanzamt mitteilen kann, dass diese "Unterhaltszahlungen" steuermildernd eingesetzt werden können. Über eine Angabe eines Paragraphen würde ich mich sehr freuen.

Besten Dank

MFG
Sehr geehrter Ratsuchender,

leider gibt es keine Möglichkeit, die Mietzahlungen und die Unterhaltszahlungen steuerlich geltend zu machen.

Dies hat den Hintergrund, dass Sie Ihrer Partnerin gegenüber keine gesetzliche Unterhaltspflicht haben, sondern diese Leistungen durch Sie freiwillig erfolgen.

Was das Wohngeld angeht, sieht es so aus, dass Ihre Freundin an Sie keine Miete zahlt und deswegen insoweit auch kein Anspruch auf Wohngeld besteht. Bei gemeinschaftlich getragener Miete für eine gemeinsame Wohnung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sieht es vereinfacht so aus, dass das zusammengerechnete Einkommen beider Partner für die Berechnung zugrundegelegt wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 53762 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Top Leistung und sehr zufrieden. Ausführliche Antwort und sehr gut auf die Situation mit Eventualitäten eingegangen. Schnelle Antwort auf auf meine Nachfrage. Uneingeschränkt ... ...
5,0/5,0
Alles wirklich super!!! Vielen Dank! ...
5,0/5,0
Alles top ...