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Status 'dauernd getrennt lebend' melden?


| 07.12.2015 22:25 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Oliver Wöhler


Zusammenfassung: Steuerliche Folgen der Trennung von Ehegatten.


Meine Frau ist im März 2015 aus dem gemeinsamen Haus in eine 1 km entfernte Wohnung gezogen. Unser 17-jähriger Sohn wohnt weiter hin bei mir im Haus. Wir verstehen uns so viel besser und sehen uns auch häufig, besuchen gemeinsam Feste, ... . Eine Scheidung ist nicht geplant. Um die finanziellen Verhältnisse bei Zugewinngemeinschaft zu klären und Konflikte zu vermeiden haben wir nach einer Mediation bei einem RA vor einem Notar eine Trennungsvereinbarung getroffen. Das gemeinsame Haus gehört jetzt mir, meine Frau hat einen angemessenen finanziellen Ausgleich erhalten.

Müssen wir uns jetzt beim Finanzamt als "dauernt getrennt lebend" melden und auf Steuerklasse 1 (sie) / 2(ich) wechseln oder dürfen wir Steuerklasse 5(sie) / 3(ich) behalten und die Steuererklärung weiterhin zusammen erstellen?

Falls es die Beratung erfordert kann ich auch die Trennungsvereinbarung zuschicken.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie gelten sowohl familienrechtlich, als auch steuerrechtlich als getrennt lebend. Sie haben die eheliche Lebensgemeinschaft aufgehoben und Ihre Frau lebt in einer eigenen Wohnung. Auch gelegentliche gemeinsame Aktivitäten stellten noch keinen ernsten Versöhnungsversuch dar. Ob einer der Ehegatten nach Ablauf des Trennungsjahres die Scheidung beantragt oder nicht, spielt keine Rolle. Es kommt auch nicht auf den Inhalt der notariellen Vereinbarung an.
Steuerlich können Sie nur im Kalenderjahr der Trennung noch zusammen veranlagt werden. Nach § 26 I Nr. 2 EStG geht das bei dauernd getrennt leben nicht. Sie müssen also das Finanzamt informieren und die Steuerklasse ab 1.1.2016 wechseln. Anders wäre es nur wenn Sie einen Versöhungsversuch unternehmen.
Sie sollten auch von sich aus die Mitteilung machen, denn das Finanzamt wird, alleine schon wegen der verschiedenen Anschriften, von der Trennung erfahren und dann drohen ansonsten Nachzahlungen.

Für 2015 können Sie noch eine gemeinsame Erklärung abgeben.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familien- und Arbeitsrecht


Bewertung des Fragestellers 09.12.2015 | 06:42


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FRAGESTELLER 09.12.2015 5/5.0
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