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Spekulationssteuer bei vertag z. G. Dritter (Kinder) auf den Todesfall


| 16.11.2014 20:45 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Es geht um die Spekulationssteuer bei Vertrag zu Gunsten Dritter auf den Todesfall und die Berechnung der Spekulationsfrist.


Ist Steuer zu bezahlen wenn die Begünstigten nach dem Todesfall des Steuerpflichtigen Aktien erhalten u.

Später verkaufen

Einsatz editiert am 16.11.2014 20:56:12
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sprechen § 331 BGB an. Der Vorteil des § 331 BGB ist der, dass die vorhandenden Vermögenswerte nach dem Todesfall nicht zur Erbmasse gehören und daher dem Zugriff der Erben entzogen ist. So kann der Erblasser im Vorfeld bereits Regelungen bezüglichen Vermögensgegenständen treffen und diese von der Erbmasse ausschließen. Beachten Sie, dass die etwaige Schenkung nach §§ 516, 518 BGB notariell beurkundet werden muß.


Verträge zu Gunsten Dritter auf den Todesfall unterliegen jedoch der Anzeigepflicht der Banken gem. §§ 33 ErbStG an das FA.

Wer Aktien erbt, tritt in die damit verbundenen Rechte und Pflichten des Erblassers ein. Werden die Wertpapiere veräußert, läuft die Spekulationsfrist nicht ab dem Termin der Schenkung oder Erbschaft, sondern ab dem Anschaffungszeitpunkt des Vorbesitzers (§ 23 Abs. 1 Satz 3 EStG).



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 18.11.2014 | 05:36


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