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Sparbuch auf Eheleute


| 10.08.2017 17:49 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Lars Winkler


Zusammenfassung: Schadensersatzansprüche der verstorbenen Mutter wegen der unberechtigten Überweisung des Sparguthabens durch den Vater können Sie als Miterbe der Mutter auch gegen den Vater geltend machen.


Meine Eltern besaßen ein Sparbuch ausgestellt auf Eheleute XXXXX und XXXXX Mustermann. Eine Woche nachdem meine Mutter einen schweren Herzinfarkt erlitten hatte und mit dem Tod kämpfte, hat mein Vater das Guthaben des Sparbuches auf ein neues, nur auf seinen Namen lautendes Sparbuch eingezahlt. Drei Wochen später verstarb meine Mutter. Es stellte sich heraus, dass es kein Testament gibt. Es bestand Gütergemeinschaft. Ich bin Einzelkind. Habe ich nun keinen Anspruch auf ein Viertel des Sparguthabens? Durfte die Bank so handeln? Ohne das Einverständnis meiner Mutter. Ich habe eine General- und Betreuungsvollmacht für meine Mutter. Mein Vater nicht.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Lassen Sie mich Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Zunächst gehe ich davon aus, dass die Eltern keinen Ehevertrag hatten und in Zugewinngemeinschaft gelebt haben. Für die – sehr seltene – Gütergemeinschaft braucht es nämlich einen Ehevertrag.

Die Bank hätte dann richtig gehandelt, wenn für das Sparbuch oder Sparkonto beide Ehegatten unabhängig voneinander Zugriff gehabt haben. Das ist in den meisten Fällen so. Wenn dem so war, dann könnte man zumindest der Bank keinen Vorwurf machen, eine gesonderte Pflicht zur Überprüfung für die Bank gäbe es dann nicht.

Etwas anderes ist hier erfolgsversprechender:
Trotz des eventuell vorhandenen Zugriffs des Vaters auf das Sparbuch auch ohne die Mutter ist es eine ganz andere Frage, ob der Vater im Verhältnis zur Mutter deren Geld so einfach abheben und auf ein eigenes Sparbuch einzahlen durfte. Ohne Auftrag der Mutter durfte er nämlich über deren Geld nicht verfügen. Wenn die lebensbedrohliche Situation und der drohende „Verlust an Förster hinzu für den Vater der einzige Grund für diese Aktion waren, dann hätten Sie als gesetzlicher Erbe der Mutter einen (notfalls auch gerichtlich durchsetzbaren) Schadensersatzanspruch gegen den Vater in der Höhe des Ihnen zustehenden Geldes.

Insofern rate ich dazu, dem Vater klarzumachen dass er nicht berechtigt war das gesamte Geld der Mutter auf sein Sparbuch zu überweisen und ihm Schadensersatzansprüche anzudrohen. Gegebenenfalls hilft die Einschaltung eines Rechtsanwalts da weiter.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ergänzung vom Anwalt 10.08.2017 | 20:18

Sehr geehrter Fragesteller,

In meine Antwort hat sich ein Fehler eingeschlichen, die Spracherkennungssoftware hat mir an einer Stelle einen Streich gespielt. Richtig muss es im dritten Absatz meiner Antwort heißen: „Wenn die lebensbedrohliche Situation und der drohende „Verlust" für den Vater der einzige Grund für diese Aktion waren..."


Mit freundlichen Grüßen,

Lars Winkler
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 12.08.2017 | 06:58


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