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Sozialhilfe, Studium und Kindergeld


27.09.2004 12:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von



Hallo!

Ich werde ab Oktober studieren und meine Mutter ist Sozialhilfeempfängerin. Ich lebe bei meiner Mutter und will es auch weiter hin tun. Ich bekomme ab Oktober c.a. 377 € Bafög, muss jedoch einen großen Teil meiner Mutter, wegen Miete etc., geben. Also würde mir am Ende kaum etwas übrig bleiben.

Meine Mutter kann mich nicht, da sie Sozialhilfe bekommt, unterstützen. Ich war also bei der Familienkasse hier in Dortmund und fragte, ob sie nicht das Kindergeld an mich bezahlen könnten da ja das Sozialamt diese als Einkommen meiner Mutter zählt. Sie meinten, da ich bei meiner Mutter lebe gehe es nicht. Obwohl ich selber Miete bezahlen muss. Eigentlich lebe ich nicht bei meiner Mutter, sondern lebe mit Ihr.

Nun verstehe ich den Sinn des Kindergelds nicht. Es wird doch gezahlt damit die Eltern die Kinder unterstützen können und sollen. Aber meine Mutter ist leider nicht in der Lage dies zu tun. Meine Frage also an Sie, kann ich da nichts tun, außer der Möglichkeit auszuziehen? Ist es denn so richtig was die Familienkasse sagt?

Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen
Kajendran
27.09.2004 | 14:38

Antwort

von


3 Bewertungen
Guten Tag,

Sie werden demnächst in einer sog. Bedarfsgemeinschaft mit Ihrer Mutter leben, Ihre Mutter bezieht Sozialhilfe, Sie erhalten dann bAFöG.

Unabhängig davon, ob Sie noch bei Ihrer Mutter leben, erhält diese das Kindergeld, das dann auf die Sozialhilfe angerechnet wird. Das Kindergeld steht nämlich, entgegen dem Wortlaut, den Eltern zu, nicht den Kindern. Hieran lässt sich nichts ändern. Auch wenn Sie ddas Kindergeld als "Kind" direkt erhalten würden, würde es evtl. in Anrechnung gebracht, dann eben beim BAFöG (die Bestimmungen sind hierbei aber etwas lockerer), dies geht leider nicht.

Wenn Sie aber nicht einen Großteil des BAFöG an Miete an Ihre Mutter zahlen möchten, dann wird nur sder Auszug bleiben, in eine vielleicht günstigere Wohnung/ WG etc. EDs könnte dann aber passieren, dass das Sozialamt die Wohnung allein für Ihre Mutter als zu groß ansieht, und ein Umzug Ihrer Mutter in eine kleinere Wohnung die Folge wäre; einen solchen Schritt müssen Sie sich daher genau überlegen.

Leider gibt es keine für Sie "positiveren" Antworten. Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Ralf Thormann, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Ralf Thormann

ANTWORT VON

Recklinghausen

3 Bewertungen
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