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Sonderurlaub - Sterbeurkunde nicht ausreichend?


| 18.12.2013 12:49 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Zusammenfassung: Sonderurlaub, Tod eines nahen Angehörigen und wie man einem misstrauischen Arbeitgeber den konkreten Beerdigungstermin nachweist.


Nach dem Tod meiner Mutter machte ich meinen Anspruch auf Sonderurlaub für ihre Beerdigung geltend und reichte als Nachweis die Sterbeurkunde ein.
Meinem Arbeitgeber reicht diese Urkunde nicht aus und verlangt Wochen später einen Nachweis über den genau stattgefunden Beerdigungstermin. Wie ich das nachweisen soll ist mir schleierhaft.
Mein Arbeitgeber hat den Verdacht, daß der Beerdigungstermin an meinem freien Tag (arbeite im 4-Schichtsystem) stattfand und mir der Tag deshalb nicht zusteht.
Kann der AG andere Dokumente als eine Sterbeurkunde verlangen und wenn ja, welche?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:




Frage 1:
"Kann der AG andere Dokumente als eine Sterbeurkunde verlangen und wenn ja, welche?"


Zunächst einmal möchte ich Ihnen mein Beileid aussprechen.

Was der Arbeitgeber konkret für Dokumente verlangen kann, sollte an sich vertraglich ( Arbeitsvertrag bzw. Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag).

Die eingereichte Sterbeurkunde belegt schon einmal den Tod eines nahen Angehörigen und dass der konkrete Beerdigungstermin innerhalb der nächsten 14 Tage stattfinden wird.

Die einfachste Möglichkeit dem argwöhnischen Chef das konkrete Beerdigungsdatum nachzuweisen, wäre die Vorlage einer um die irrelevanten Daten geschwärzten Todesanzeige. Aus dieser geht regelmäßig auch der Beerdigungstermin hervor.

Die zweite Möglichkeit wäre eine Bestätigung des Termins durch das beauftragte Bestattungsinstitut.

Dritte Möglichkeit ist die Bestätigung durch den bei der Beerdigung tätigen Pastor/Pfarrer.


Um den Chef aber nicht zu ermuntern auch noch eine Zeugenbefragung unter den Trauergästen zu starten, sollte es - wenn Sie keine Todesanzeige vorlegen können - ausreichen, den Termin schriftlich an Eides statt zu versichern und den Chef selbst unter Angabe von Beerdigungsinstitut und Würdenträger auf die Möglichkeiten 2 und 3 zu verweisen.





Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork, Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 20.12.2013 | 00:42


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