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Sendungsverlust durch GLS :: Schadenersatzansprüche


27.12.2012 15:11 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

über eBay habe ich einen Artikel von einem Anbieter in Großbritanien über annähernd € 2.900 zzgl. € 61,00 Versandkosten (basierend auf dem Umrechnungskurs am Tag der Zahlung) ersteigert und per PayPal bezahlt.

Anschließend wurde das Paket von dem Verkäufer (Privatperson) bei dem britischen Paketdienst parcelforce zum Versand aufgegeben. Mit der Auslieferung in Deutschland wurde dann wohl GLS beauftragt. Bedauerlicherweise habe ich als Lieferanschrift eine DHL Packstation angegeben, an die GLS aber nicht liefert (konnte vor Angabe der Lieferanschrift nicht wissen, dass die Auslieferung per GLS erfolgen wird).

Aus unerklärlichen Gründen hat GLS das Paket zwischenzeitlich an einen Empfänger in einer völlig anderen Straße geliefert, der in keinem Zusammenhang zu mir steht. Auf meine Nachforschungen bei GLS wurde mir mitgeteilt, dass das Paket von einem oder einer "LOF" entgegengenommen wurde, wobei GLS keine Aussage machen konnte, wofür "LOF" steht (Person, Firma, etc.). Meine Forderung hierzu Nachforschungen anzustellen, wurde dahingehend beantwortet, dass der Fahrer nicht mehr weiß, wo er das Paket abgegeben habe.

Nun sind laut GLS etwaige Regressansprüche vom Auftraggeber zu stellen. Hier stellt sich mir allein schon die Frage, wer der Auftraggeber ist (parcelforce oder der Verkäufer).

Des weiteren habe ich größte Zweifel, dass GLS für den Schaden auf schnellem Wege und ohne Einsatz von Rechtsmitteln aufkommen wird.

Daher die Frage:

Wer würde mich in dieser Angelegenheit juristisch vertreten?
Welche Kosten fallen an?
Inwieweit sind die Kosten einer juristischen Auseinandersetzung (Anwalt, ggfs. Gerichtskosten) von GLS (oder parcelforce) zu tragen?

Wichtig: Mit einer reinen Einschätzung der Situation ist mir nicht geholfen und suche daher einen Juristen der sich dieser Angelegenheit konkret annimmt.

Hoffe in dieser Angelegenheit juristisch in halbwegs guter Position zu sein.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Ratsuchender,

bitte bedenken Sie, dass es sich hier um eine Erstberatungsplattform handelt. Hier darf nach den Nutzungsbedingungen dann auch nur die Erstberatung erfolgen:

Auftraggeber wäre hier der Verkäufer. Er hat den Versand in Auftrag gegeben.

Dadurch ist auch nur er Vertragspartner und kann vertragliche Schadensersatzansprüche geltend machen.

Ob daneben die mögliche Drittschadensliquidation in Betracht kommen könnte, bedarf der genaueren Prüfung anhand aller Gesamtumstände. Möglich wäre es, dass Sie sich die Ansprüche des Verkäufers abtreten lassen und dann aufgrund dieser Abtretung direkt selbst klagen.


Vertreten wird Sie jeder Rechtsanwalt, der den Auftrag annimmt.

Selbstverständlich könnte das auch unser Büro übernehmen. Aber dafür wird nur eine Vergütungsvereinbarung in Betracht kommen.

Die gesetzlichen Gebühren für "Ihren" Rechtsanwalt liegen bei rund 700,00 €, das Kostenrisiko der ersten Instanz bei rund 1.500,00 €. Aber nur, wenn Sie es schaffen, das Verfahren hier in Deutschland zu führen.

Ob dieses möglich ist, lässt sich nur nach der Prüfung des gesamten Sachverhaltes, des eBay-Angebots und dem bisherigen Schriftwechsel beantworten.

Derzeit müssen Sie davon ausgehen, dass der Verkauf in England stattgefunden hat und ggfs. dann auch das Verfahren in England durchzuführen wäre.

Das alles zu prüfen und dann die geeigneten Schritte einzuleiten, ist ohne Vergütungsvereinbarung wirtschaftliche nicht tragbar.

Sie müssen sich also auf eine Vergütungsvereinbarung einstellen, die die oben geschilderten gesetzlichen Gebühren deutlich übersteigen wird. Wenn Sie dazu bereit sind, melden Sie sich doch einfach.

Wird der Prozess gewonnen, zahlt in der Regel der Verlierer die Verfahrenskosten. Allerdings auch nur in Höhe der gesetzlichen Gebühren. Die Differenz zur Vergütungsvereinbarung werden Sie selbst tragen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
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