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Schwierigkeiten mit dem Widerufsrecht


07.12.2009 21:46 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe im Internet nach einem kostenlosen Antivirusprogramm gesucht und bin bei win-loads.net gelandet. Um das Antivir-Programm downloaden zu können, musste ich mich anmelden. Dabei habe ich leider etwas zu ungenau die Nutzungsbestimmungen gelesen. Es war mir nicht klar, dass ich mit der Anmeldung einen Zwei-Jahresvertrag mit jährlichen Kosten von 90,00€ abschließe! Als die Rechnung per Email kam, habe ich sofort widerrufen.Nun kam eine Email, aus der hervorgeht, dass ich mein Widerrufsrecht mit der Anmeldung widerrufe habe. Inzwischen habe ich noch eine Mahnung für die 90,00€ per email und eine Rechnung von 172,21€ von einem Inkassobüro erhalten. Muss ich bezahlen? Irgendwie halte ich idiese Vorgehensweise für unlauter und wehre mich für etwas zu bezahlen, was ich eigentlich nicht wollte.

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

die von Ihnen gestellte Frage beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Zunächst sollte geprüft werden, ob hier tatsächlich eine Abofalle vorliegt. In den meisten Fällen wird aber davon auszugehen sein. Wenn man nach dem Anbieter googelt, findet man schnell heraus, dass es sich tatsächlich um eine solche Abzocke handelt.

Die Rechnung oder Mahnung sollte aber auf keinen Fall beglichen werden. Sie sollten hier ein Schreiben an die Gegenseite aufzusetzen und dem Betreiber die Unwirksamkeit des vermeintlich zustande gekommenen Vertrages zu vermitteln.

Weiterhin sollten Sie hilfsweise den Widerrufs erklären und vom Vertrag zurücktreten und den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten.

Es kann sich auch lohnen, in die Offensive zu gehen und insbesondere die mahnenden Rechtsanwälte auf der Gegenseite auf Schadensersatz zu verklagen. So hat das Amtsgericht Karlsruhe bereits entschieden, dass eine bekannte Rechtsanwältin dem zu Unrecht angemahnten Verbraucher Schadensersatz zahlen muss.

Sie müssen hier also nicht bezahlen.

Es empfiehlt sich in solchen Fällen auch, einen Rechtsanwalt damit zu beauftragen, das Schreiben aufzusetzen. In der Regel lassen die Betreiber dann davon ab, die Forderung weiter einzufordern.

Gern stehe ich Ihnen für eine solche Beauftragung zur Verfügung. Ich vertrete zur Zeit eine Vielzahl von Mandanten, die Opfer solcher Abofallen geworden sind und kann Sie daher bestens unterstützen. Setzen Sie sich dazu gern via Email oder Telefon mit mir in Verbindung.
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