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Schulrecht: hier Abiturprüfungsordnung


20.12.2004 16:20 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich lege im Jahr 2005 meine Abiturprüfung in Hessen ab.
Ich bin im Jahr 2001 in die gymnasiale Oberstufe - Jahrgangsstufe 11 - eingetreten und habe das zwölfte Schuljahr in 2003 wiederholt.

In 2001 hatte eine zu heute abweichende Abiturprüfungsordnung Gültigkeit.

Ich möchte meine Abiturprüfung nach "altem" Recht also dem in 2001 gültigen Recht ablegen. Bei Nicht Wiederholung der 12ten Jahrgangsstufe hätte ich meine Abiturprüfung in jedem Fall nach altem Recht abgelegt.

Auf Nachfrage beim Oberschulamt in Offenbach erhielt ich von einer Sachbearbeiterin die Info, ich könne die Abiturprüfung nach altem Recht ablegen, wenn ich in 2003 die Jahrgangsstufe 12 widerholt habe und einen schriftlichen Antrag auf Prüfung "nach altem Recht" gestellt hätte.
(Offensichtlich gibt es also eine Übergangsregelung; die Mitarbeiterin hat während des diesbezüglichen Telefonats in Schulrechtsunterlagen nachgeschlagen)

Diese Info zu einer derartigen Regelung liegt meiner Schule offensichtlich jedoch nicht vor. Ich erhalte zu dem Sachverhalt widersprüchliche Aussagen. Insbesondere wird mir gesagt, ich müsse die Prüfung in jedem Fall nach Neuem Recht ablegen.

Meine Frage: Ist im Schulrecht eine wie o.g. Übergangsregelung festgeschrieben? Habe ich bei Vorliegen der Voraussetzungen einen Rechtsanspruch darauf, nach "altem" Schulrecht geprüft zu werden?

Vielen Dank im Vorraus für die Antwort!

mit freundlichen Grüßen

20.12.2004 | 20:06

Antwort

von


9 Bewertungen
Sehr geehrter Ratsuchender,

zu Ihrer Anfrage kann ich folgendes mitteilen.

Maßgebliche Vorschrift für Sie ist § 48 VOGO/BG. Diese müsste Ihrer Schule eigentlich vorliegen.

Der Grundsatz ist dabei, dass Schüler, die am 01.08.2002 die Qulifikationsphase (Ab Jahrgangsstufe 12) besuchen, nach bisherigem (altem) Recht ablegen.
Für Schüler, die im Jahr 2003/2004 die Jahrgangsstufe 12 wiederholen, gilt jedoch eine Ausnahmeregelung: diese können zu Beginn des Wiederholungsjahres gegenüber der Schulleiterin/dem Schulleiter schriftlich erklären können, ihre Belegpflicht abweichend von § 34 Abs. 1 des Hessischen Schulgesetzes nach bisherigem Recht erfüllen. Fehlt es an einer solchen Erklärung ist die Prüfung nach neuem Recht abzulegen.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Falk Brorsen
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

Braunschweig

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