Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
462.022
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung vom Anwalt erhalten!

Kostenlose Einschätzung starten
Bearbeitung durch erfahrene Anwälte
Bundesweite Mandatsbearbeitung
Rückruf erfolgt noch heute.
KEINE KOSTEN

Schuldner amtsbekannt pfandlos


| 26.11.2008 19:37 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Eine Kunde hat kurz hintereinander mehrere Bestellungen aufgegeben, die Lieferungen wurden unsererseits jeweils veranlaßt. Zahlungen erfolgten nicht, Mahnungen und Mahnbescheid fruchteten nicht. Jetzt habe ich einen GV beauftragt und der schreibt mir, daß der Schuldner gemäß § 63 GVGA amtbekannt pfandlos ist und bereits 2 Jahre zuvor die eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Er ist EU-Rentner mit 499 Euro Rente und 95 Euro Wohngeld. Da ist also wirklich nichts zu holen.

Wenn er jedoch fleißig Bestellungen über das Internet verschickt und bereits längst die EV abgegeben hat, macht er sich da nicht strafbar? Das ist doch eigentlich nur eine moderne Form des Diebstahles, wo ich ihm die Sachen auch noch einpacke und zusende.

Ich will jetzt Strafanzeige gegen ihn bei der Staatsanwaltschaft stellen. Habe ich früher auch schon einmal bei einem Kunden gemacht, doch wegen 100 Euro, meinte der Staatsanwalt, würde er das Verfahren wieder einstellen. ???

Gibt es tatsächlich keine Handhabe, solchen Leuten das Handwerk zu legen (gemeint ist der "Kunde") ?
26.11.2008 | 20:21

Antwort

von


179 Bewertungen
Pettenkoferstraße 10a
80336 München
Tel: 089/22843355
Web: www.kanzlei-kaempf.net
E-Mail:
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltschilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Ich empfehle Ihnen, eine Strafanzeige bei der nächsten Polizeidienststelle zu stellen. Denn Ihr Schuldner beging vorliegend einen Eingehungsbetrug. Sollte dieser häufiger Waren bestellen, welche er im Anschluss nicht zahlt, wird auch eine Einstellung doch die zuständige Staatsanwaltschaft unwahrscheinlich.
Im Übrigen wirkt häufig bereits die Ladung zur polizeilichen Beschuldigtenvernehmung "Wunder". Im Falle einer Einstellung könnten Sie gegenüber der Staatsanwaltschaft auch anregen, das Verfahren ausschließlich gegen Zahlung des Kaufpreises zuzüglich Ihrer Kosten einzustellen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Rechtsanwalt München Strafrecht - Verkehrsrecht Anwalt München


Bewertung des Fragestellers 28.11.2008 | 09:26


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Martin Kämpf »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 28.11.2008
5/5.0

ANTWORT VON

179 Bewertungen

Pettenkoferstraße 10a
80336 München
Tel: 089/22843355
Web: www.kanzlei-kaempf.net
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Strafrecht, Ordnungswidrigkeiten, Verkehrsstrafrecht, Betäubungsmittelrecht, Verkehrsrecht