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Schuldenübertragung auf Ehepartner


| 15.11.2004 19:36 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sachstand: Ehepaar geschieden seit 4 Jahren. Gemeinsames Haus aufgrund Aufhebung der Gemeinschaft steht kurz vor der Versteigerung (Termin noch nicht bekannt) Schulden auf dem Haus von beiden Partnern unterschrieben bei der Bank. Vermutlich auf Grund der geringen Schulden will die Bank nicht in das Versteigerungsverfahren miteinsteigen. Droht aber beiden Parteien die Vollstreckung zu betreibenund einen Schufaeintrag zu veranlassen. DEr Bank ist es bekannt, dass eine Partei ein Arbeitsverhältnis hat. BEi dieser Partei lebt auch das Kind, für welches Unterhalt bezahlt wird. Männliche Partei ist arbeitslos und hat momentan keine Aussicht auf Arbeit.
Frage: Gibt es irgendeine Möglichkeit, dass die Gegenseite eine Umschuldung veranlassen kann, so dass die Schulden auf der Bank nur auf die arbeitslose Person übertragen werden.
Die gegnerische Partei weigert sich seit Jahren, dass das Haus verkauft wird und durch alle möglichen Verzögerungen auch Glück damit hat, ebenso nicht bereit ist Nutzungsentschädigung zu bezahlen und weiterhin auch jegliche Zahlungen an die darlehensgebende Bank eingestellt hat. Weiterhin konnte das Gutachten ebenfalls wegen BEhinderung der Gegenseite nicht komplett erstellt werden, da der Gutachterin der Zugang verwehrt wurde und somit das Haus mit einem geringeren Wert in die Versteigerung geht.
Welche Tricks kann es noch geben, dass die Gegenseite aus den Schulden entlassen wird und weiterhin die Versteigerung verhindern kann ?? Vielen Dank für jede Antwort

15.11.2004 | 19:54

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Um Ihre Fragen richtig zu beantworten, benötigen wir noch weitere Auskünfte. Zum Beispiel ist nicht klar geworden, wer derzeit das Haus bewohnt? Die Partei mit dem Kind, beide Parteien oder keiner von beiden? Darüber hinaus ist nicht klar, in welchem Verfahrensstadium Sie sich befinden. Was wurde schon versucht?

Zu Ihren Fragen kann daher nur allgemein geantwortet werden:

Frage 1: "Gibt es irgendeine Möglichkeit, dass die Gegenseite eine Umschuldung veranlassen kann, so dass die Schulden auf der Bank nur auf die arbeitslose Person übertragen werden"

Eine solche Umschuldung wird nicht möglich sein. Dies liegt u.a. daran, daß die Bank dem zustimmen muß. Diese wird sich aber anhand der schlechten finanziellen Situation nicht darauf einlassen, die Schulden gerade auf die arbeitslose Person zu übertragen.

Frage 2:"Welche Tricks kann es noch geben, dass die Gegenseite aus den Schulden entlassen wird und weiterhin die Versteigerung verhindern kann"

Richtig ist, daß es verschiedene Möglichkeiten gibt, ein Verfahren herauszuzögern. Die Frage ist nur, in welchem Stadium Sie sich gerade befinden (vgl. oben).

Es gibt die Möglichkeit, daß eine Schonfrist beantragt wird oder eine Aussetzung der Zwangsvollstreckung. Dies sind aber alles nur Ausnahmefälle, die begründet werden müssen.

Im Endeffekt wird die Zwangsversteigerung also nur herausgezögert; vermieden wird Sie nicht, außer Sie einigen sich mit der Bank.

Sie können mir über die einmalige Nachfrage gerne weitere Fragen stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

Nachfrage vom Fragesteller 15.11.2004 | 21:36

Zuerst vielen Dank. Das Haus wird von der Exfrau mit Kind bewohnt. Partner seit 4 Jahren ausgezogen. Bis vor einem Jahr wurden die Zinsen bei der Bank von der Exfrau bezahlt. Wir warten auf einen Termin zur Versteigerung. Aussetzung der Zwangsvollstreckung wurde von der Gegenseite schon gestellt, jedoch vom Gericht abgelehnt. Kann man einen zweiten Antrag stellen. Besteht die Möglichkeit, dass nach einem evtl. Verkauf (Versteigerung) die Schulden nur auf den Partner übergehen. Das Haus gehört jedem zur Hälfte. Ebenso die momentanten Schulden bei der Bank. Gibt es vor dem Verkauf (Versteigerung) eine Möglichkeit die Situation so darzustellen, dass der Erlös des Hauses zwar geteilt wird, die Schulden aber nur bei dem Exmann vom Verkaufserlös abgezogen werden? Nochmals vielen Dank, ich werde bei den kommenden Fragen gerne auf Sie zurückkommen und den Ausgleich bezahlen. Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.11.2004 | 00:30

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst biete ich Ihnen gerne an, daß Sie mich direkt in weiteren Angelegenheiten oder Frage anschreiben.

Zu Ihren Fragen:
Nach dem Verkauf des Hauses werden zuerst die Gläubiger bezahlt und dann der Überschuß geteilt. Daher keine alleine auf den Schulden sitzen bleiben.

Sollte im Rahmen einer Zugewinnausgleichsberechnung zu einer Verteilung gekommen sein, so kann es u.U. vorteilhaft für den einen oder anderen sein, die Schulden alleine sich zuschreiben zu lassen.

Da die Ehefrau ein Jahr lang die Zinsen von der Bank bezahlt hat, müßte dies bei dem Ausgleich auch berücksichtigt werden.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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ANTWORT VON

Köln

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Arbeitsrecht, Fachanwalt Familienrecht, Kindschaftsrecht, Familienrecht