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Schrottimmobilie - Vorgehensweise


12.11.2004 14:07 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich bin Besitzer einer sogenannten Schrottimmobilie und möchte wissen was ich tun kann, um dieses Objekt wieder loszuwerden. Es geht zunächst um Verfahrensfragen.
Ich besitze dieses Objekt seit ca. 15 Jahren.
1. Ich habe gelesen, dass zum Ende diesen Jahres die Verjährung dafür eintritt. Was muss ich tun, um zu Verhindern, dass die Verjährung auch für mich gültig wird? (Kann ich ein Schreiben versenden, oder muss dieses von einem Anwalt oder Amtgericht kommen? Was muss da darin stehen?)
2. Wie schnell muss ich danach weitere Schritte einleiten? (welche Schritte?)
3. Wenn ich einen Anwalt einschalte, wo soll der sinnvollerweise seine Kanzlei haben? (In meiner Nähe? In der Nähe des Objekts?)
4. Welchen (Fach-) Anwalt soll ich dafür wählen? (Vertragsrecht? Immobolienrecht? ...)
5. Wie finde ich diesen Anwalt am besten?
12.11.2004 | 15:21

Antwort

von


2 Bewertungen
Sehr geehrter Ratsuchender,

zu Ihren Fragen:

1 u. 2) Es ist richtig, dass bei den so genannten Schrottimmobilien in diesem Jahr in vielen Fällen die Verjährung eintritt. Diese kann dadurch verhindert werden, dass entweder Ihre Forderung bis zum 31.12.2004 gerichtlich geltend gemacht wird oder dass die Gegenseite auf die Erhebung der Einrede der Verjährung verzichtet.

Insofern ist in der Tat Eile geboten.

Im Falle einer Klage müßten Sie aufgrund der Höhe des Streitwertes durch einen Anwalt vertreten werden.

In jedem Fall sollten Sie sich von einem Anwalt vertreten lassen, da die Angelegenheit sehr konplex ist. Außerdem ist jeder Fall anders gelagert: Z.B. ist von Bedeutung, ob ein verbundenes Geschäft vorliegt, ein Vertrieb tätig geworden ist, um was für eine Immobilie es sich handelt usw.

3) Entscheidend ist, welches Gericht zuständig ist. Dies hängt von Ihren vertraglichen Gestaltungen ab. Ich gehe davon aus, dass in Ihrem Fall der Sitz der Bank als Gerichtsort in Betracht kommt, wenn diese in Anspruch genommen werden soll. Zum Teil sind auch mehrere Gerichte zuständig, so dass Sie wählen können.

Sowohl der Anwalt vor Ort als auch der Anwalt am Gerichtsort hat Vor- und Nachteile: Mit einem Anwalt Vorort können Sie die Angelegenheit in der Regel unkompliziert in einem persönlichen Gespräch besprechen. Der Anwalt am Gerichtsort ist in der Regel finanziell gesehen ein wenig günstiger, da keine Fahrtkosten und Abwesenheitsgelder entstehen.

4) Eine Fachanwaltschaft für Immobilienrecht gibt es nicht. Sie sollten einen Rechtsanwalt beauftragen, dessen Tätigkeitsschwerpunkt Immobilienrecht ist.

5) Z. B. unter www.123recht.net können Sie nach geeigneten Rechtsanwälten suchen.

Selbstverständlich stehe ich Ihnen gerne für eine weitergehende Beratung zur Verfügung. Sie können sich unverbindlich bei mir über die voraussichtlich entstehenden Kosten informieren.

MfG

Michael Wieck
Rechtsanwalt


Anwaltskanzlei
Wieck Zimmermann & Koll.
Lavesstr. 79
30159 Hannover

Tel.: 0511-3577106
Fax: 0511-35771071





























ANTWORT VON

Hannover

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