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Schreiben zur Äußerung zum Straftat Gemäß §223 StGB


| 20.12.2015 15:19 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Die Beauftragung eines Rechtsanwaltes in einem Verfahren wegen Körperverletzung ist schon deshalb sinnvoll, weil nur der Anwalt vollständige Akteneinsicht erhält. Im besten Fall erreicht der Strafverteidiger eine Einstellung des Verfahrens.


Sehr geehrte Rechtsanwälte,

mir wird vorgeworfen, zur genannten Zeit und genannten Tatort zwei Personen durch Faustschläge verletz zu haben.
Mir wurde die Gelegenheit gegeben, mich schriftlich innerhalb 14 Tagen zu äußern. Ich bekenne allerdings meine Schuld.
In der Disko sind zwei Personen auf mich zugegangen, ich sollte aus deren Weg kommen. Es gab genug Platz um mich herum und ich habe mit einem "nein" reagiert. Als Folge haben die Beiden mich geschubst, beleidigt und zum Streit provoziert. Da ich unter Alkoholeinfluss war, habe ich einer von diesen Personen erstes und einziges Mal zugeschlagen. Als Folge haben sie zu zweit mich angegriffen, geschlagen und ich bin hingefallen. Das Sicherheitspersonal führte die beiden raus. Als Polizei kam, habe ich mich da genau so geäußert wie jetzt. Diese Personen haben gegen mich Anzeige gestattet und ich habe ein Schreiben von der Polizei erhalten.
Ich möchte einen Antrag in den Führungsregister vermeiden: brauche ich einen Anwalt oder kann ich mich zur Sache eigenständig äußern?

Ich bedanke mich bei Ihnen im Voraus.
20.12.2015 | 15:44

Antwort

von


13 Bewertungen
Beim Schlump 58
20144 Hamburg
Tel: 040 - 35709790
Tel: 0163-2688570
Web: www.verteidigerin-braun.de
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Sehr geehrte Fragestellerin,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Ihnen wird die Begehung einer Körperverletzung vorgeworfen. Nach Ihrer Schilderung kommt in Betracht, dass Sie möglicherweise in Notwehr gehandelt haben könnten. Voraussetzung wäre ein gegenwärtiger, rechtswidriger Angriff von einer (oder beiden) der Anzeigenerstatter.

Für die Beurteilung der Angelegenheit durch die Staatsanwaltschaft dürften die Aussagen der Anzeigenerstatter und anderer Zeugen entscheidend sein. Ohne Kenntnis dieser Aussagen sollten Sie sich nicht zur Sache äußern.

Bedenken Sie, dass Akteneinsicht nur ein Rechtsanwalt erhält. Dieser würde im Falle einer Beauftragung zunächst die Akte einsehen und dann den Inhalt mit Ihnen besprechen. Danach würde der Rechtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft eine Einstellung des Ermittlungsverfahrens zu erreichen versuchen. Im besten Fall wird das Verfahren gegen Sie ohne Auflagen eingestellt, im schlechtesten Fall kommt es zu einer Anklage.

Eine Prognose ist ohne Kenntnis der Sache schlicht unseriös und nicht möglich. Generell gilt, dass die Beauftragung eines Rechtsanwaltes immer sinnvoll ist.

Beachten Sie bitte, dass dieses Forum nur einer ersten Orientierung dient und eine persönliche Beratung nicht ersetzen kann. Sollten Ihnen noch etwas unklar sein, so nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Braun
-Rechtsanwältin-


Rechtsanwältin Alexandra Braun
Fachanwältin für Strafrecht

Nachfrage vom Fragesteller 20.12.2015 | 18:21

Sehr geehrte Frau Braun,

vielen dank für die schnelle und sehr ausführliche Antwort.

Falls es zum schlimmsten Fall also zur einen Anklage kommen sollte, wie hoch kann/könnte die Strafe sein? Falls man damit rechnen soll, dass um einen Schlag (leichter Schlag) handelt und die Anzeigenerstatter sich nicht anders darüber geäußert haben. Außerdem das Sicherheitspersonal als Zeuge auch das Gleiche erzählt hat wie ich. Die Polizisten haben auch überhaupt keine Verletzung erkennen können.

Es ist vor allem vor sieben Monaten passiert, kann ich eine Gegenanzeige immer noch erstatten?

Vielen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.12.2015 | 18:25

Sofern Sie keine Vorstrafen haben, so wird es - im schlimmsten Fall - wohl eine Geldstrafe werden.
Gegenanzeige können Sie erstatten, in Betracht kommt hier eine gefährliche Körperverletzung (durch gemeinschaftliches Handeln der beiden anderen Personen).

Beste Grüße

Alexandra Braun
-Rechtsanwältin-

Bewertung des Fragestellers 20.12.2015 | 18:29


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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 20.12.2015
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