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Schreiben von meinem Anwaltsrechnung


| 23.12.2014 14:13 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Hallo Liebes Team, leider hat sich mein Mann von mir vor kurzem Getrennt. Ich hatte davor schon mit einer Anwältin kontakt hier vor Ort, diese ich dann gekündigt habe , und bin dann zum anderem Anwalt übergewechselt. Da ich im Internet gelesen habe das nur der Antragsteller einen Anwalt braucht wenn die Familienangelegenheiten geklärt sind, habe ich dann auch meinen neuem Anwalt mein Mandat gekündigt! Dieser Anwalt hat mir dann gestern ein Schreiben zukommen lassen für seine Ausgaben. Diese rechnung beläuft sich auf 1.029.00 Euro, ich verstehe nicht warum es so teuer ist , Er hat gerade 3 Briefe für mich geschrieben, ein Telefonat mit mir gehalten und habe 2 Sitzungen von je einer halben Stunde bei Ihm in der Kanzlei gehalten. Ich verdiene im Monat ca`450 Euro, ich weiß nicht wie ich das bezahlen soll? Und ich soll das ganze beim Anwalt bis zum 05.01. überweisen ohne Ratenmöglichkeit. Bitte helfen Sie mir weiter.
Wenn Sie mich persönlich anrufen wollen stehe ich dem selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Ratsuchende,



sofern Sie die Rechnung nicht nachvollziehen können, sollten Sie zunächst mit dem Kollegen sprechen, da er diese dann auch zu erläutern hat.


Für die Höhe der Gebühren ist zunächst wichtig, was genau Sie mit dem Mandat beauftragt haben:

War es nur die Scheidung berechnet der Gegenstandswert (der Wert, nach dem sich dann die Gebühren berechnen) sich nach dem dreifachen monatlichen Nettoeinkommen beider Eheleute.

Das müsste man kennen, um den richtigen Wert ermitteln zu können, wobei für einen Versorgungsausgleich dann noch ein Wert von mindestens 1.000 € hinzugerechnet wird.

Nach diesem Gesamtwert (wenn nicht noch Weiteres beauftragt worden ist, z.B. Zugewinnausgleich, Unterhalt) würden dann die Rechtsanwaltsgebühren anhand der Tabelle zum RVG berechnet werden.


Wichtig ist dabei auch, was genau der Rechtsanwalt bisher gemacht hat, welchen Inhalt also die Schreiben hatten und ob gerichtlich oder außergerichtlich. Auch das beeinflußt die Höhe der Gebühren.



Allerdings siehe ich hier vor den Kollegen ein anderes Problem, was dazu führen könnte, dass Sie vielleicht gar nichts zahlen müssen:

Bei einem solch geringen Einkommen besteht die Möglichkeit (außergerichtlich) Beratungshilfe

siehe hierzu:

http://ra-bohle.blog.de/2013/05/31/beratungshilfe-16075410/

oder aber in einem Gerichtsverfahren Verfahrenskostenhilfe für Sie zu beantragen.

Darüber müssen Sie aufgeklärt worden sein - ist das nicht der Fall, hätte der Kollege sich ggfs. schadensersatzpflichtig gemacht und zwar in Höhe der geforderten Vergütung (so dass Sie dann nichts zahlen müssten).

Bestand aber die Berechtigung für Beratungshilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe, wird der Kollege keinen Anspruch durchsetzen können.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 23.12.2014 | 16:46

Ich möchte mich bei ihnen bedanken für ihre schnelle Antwort (Hilfe und Tips). Ich werde mich bei meinem Anwalt nochmal melden und nachhacken ansonsten melde ich mich nochmal bei ihnen.
Wunsche ihnen noch schöne weihnachten und einen guten rutsch.
Mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.12.2014 | 16:49

Sehr geehrte Ratsuchende,


auch Ihnen schöne Feiertage und einen guten Rutsch. Sollte der Kollege nicht entsprechend reagieren, können Sie sich gerne direkt bei mir melden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 25.12.2014 | 21:24


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Stellungnahme vom Anwalt:
Warum dann bei einer solchen Nachfrage bei den Bewertungspositionen Verständlichkeit und Ausführlichkeit Abstriche gemacht worden sind, ist ein Rätsel, da die Bewertung so unter dem Durchschnitt von 4,62 liegt. ... MfG RA Thomas Bohle, Oldenburg
FRAGESTELLER 25.12.2014 4,6/5.0
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