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Schreiben vom OGV


07.08.2017 15:21 |
Preis: 48,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg



Durch eine geklaute EC-Karte und damit verbundenen Fehl- und Rückbuchungen, die ich kaum mehr nachvollziehen kann, sowie einem komplizierten Umzug, kam es bei mir zu einem Pfändungsauftrag.
Da es auf meiner Arbeitsstelle ein Handyverbot gibt konnte ich die Bürozeiten (2x die Woche je 1 Stunde) des OGV nicht wahrnehmen und habe ihm per Einschreiben einen Brief geschickt mit der Bitte mir per E-Mail die genaue Summe und die Bankdaten zukommen zu lassen, damit ich es begleichen kann. Nachdem ich keine Antwort, weder per E-Mail noch per Post erhielt, habe ich heute erneut einen Brief per Einschreiben losgeschickt. Erneut mit der Bitte um Nennung der Summe zur Überweisung, sowie mit der Auskunft, dass es mir nicht möglich war für den Tag des Termins frei oder Urlaub zu bekommen. Nun ist der Termin Übermorgen. Wie soll ich mich verhalten? Soll ich einen Brief ans Klingelschild hängen?
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Hier sollten Sie auf jeden Fall noch einmal telefonisch oder per Fax versuchen, den Obergerichtsvollzieher zu erreichen. Mehr ist Ihnen dann auch rechtlich nicht zumutbar.

Auch wenn der Termin bei Ihnen (ich nehme an es handelt sich um einen Pfändungstermin, da die Abgabe der Vermögensauskunft, frühere eidesstattliche Versicherung/Offenbarungseid ansonsten nur in den Räumlichkeiten des Gerichtsvollziehers stattfindet und nur ausnahmsweise beim Schuldner) stattfindet, ist im Nachhinein noch die gütliche Einigung und Bezahlung möglich.

Der Gerichtsvollzieher soll in jeder Lage des Verfahrens auf eine gütliche Erledigung bedacht sein.

Zurück zum Verfahren:

Der Gerichtsvollzieher sucht den Schuldner regelmäßig erst nach einer schriftlichen Ankündigung in dessen Wohnung auf. Wenn Sie zum angekündigten Zeitpunkt nicht zu Hause sein können, sollten Sie wie gesagt nochmals versuchen anzurufen und einen neuen Termin vereinbaren. Wenn der Schuldner unentschuldigt nicht zu Hause ist, passiert beim ersten Mal auch noch nichts.
Der Gerichtsvollzieher wird Sie benachrichtigen, durch Hinterlegung einer Notiz im Briefkasten oder per Post gesondert.
Es ist zu unsicher, da einem Brief Ihrerseits an das Klingelschild zu hängen, das erübrigt sich auch dann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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