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07.09.2004 16:29 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Also wir haben folgendes Problem.
Es geht um das Erbe von meinem Mann. Die Mutter meines Mannes ist Ende 2000 durch Suizid verstorben. Der Vater meines Mannes wollte sich scheiden lassen und mein Mann und seine Mutter haben sich auch schon nach einer Wohnung umgeschaut, daraus erfolgte der Suizid (geplante Scheidung). Nun sollte mein Mann das Haus sowie das Grundstück zu 1/4 erben. Er hat wegen der Schulden die auf dem Haus lasteten notariell verzichtet. Der Vater meines Mannes hat das Haus für viel Geld verkauft und außerdem die Lebensversicherung seiner Frau von ca 140.000 DM erhalten. Mein Mann bekam nichts. Jetzt nach ca 3 1/2 Jahren möchte mein Mann doch seinen Pflichtteil geltend machen, da sein Vater nach Malaysia auswandern möchte und das schon im November.

Jetzt meine Frage:
Können wir rechtlich noch was tun?
War der Vater meines Mannes überhaupt erbberechtigt obwohl die Scheidung geplant war ???
Steht meinem Mann überhaupt noch etwas zu ?? (er hat nur auf das Haus mit Grundstück und Hausrat verzichtet)

Bitte um schnelle Antwort da der Vater meines Mannes uns das Geld verweigert und bald abhaut.

Danke für die Hilfe
Wie Sie schreiben hat Ihr Mann nicht auf seinen Erbteil, sondern auf seinen Anteil an dem Haus verzichtet. Dann dürfte aber der Vater Ihres Mannes alleiniger Eigentümer des Hausgrundstücks geworden sein (das können Sie anhand der Grundbuchunterlagen prüfen, die Ihnen nach dem Notartermin vom Amtsgericht zugegangen sein müssten). Dann kann der Vater Ihres Mannes aber auch alleine über das Hausgrundstück verfügen und muß Ihrem Mann hiervon nichts abgeben.

Hinsichtlich der Lebensversicherung kommt es auf die nähere Ausgestaltung dieser Versicherung an: Im Regelfall werden in solchen Lebensversicherungen Bezugsrechte eingeräumt (etwa: "der überlebende Ehegatte"). Ist dies der Fall, hätte der Vater Ihres Mannes die Zahlung aus der Lebensversicherung ausserhalb des eigentlichen Erbes allein erworben, Ihrem Mann verblieben insoweit nur Pflichtteilsergänzungsansprüche, die allerdings verjährt sein dürften, da die Verjährungsfrist hierfür nur drei Jahre beträgt. Wurde ein derartiges Bezugsrecht dagegen nicht vereinbart, fällt die Zahlung der Lebensversicherung in die Erbmasse, an der Ihr Mann zu 1/4 beteiligt ist, solange er nicht auf das Erbe insgesamt verzichtet hat.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
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