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Schimmel in der Wohnung nach ordentlicher Kündigung entdeckt


06.12.2014 10:27 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
zum 28.02.15 habe ich meine Mietwohnung gekündigt,in der ich erst seit Februar 2014 wohne.Direkt nach der Kündigung entdeckte ich starken Schimmelbefall in der Küche an zwei Aussenwänden hinter der Einbauküche und an einer Wand im Abstellraum.Die Küchenzeile war schon bei meinem Einzug in der Küche,ich habe sie dem Vermieter abgekauft.
In dieser Gegend gab es zu Pfingsten ein starkes Unwetter mit unwahrscheinlich viel Regen.Einen Wasserschaden hatte ich jedoch nicht.
Am 25.11.14 informierte ich meinen Vermieter von dem Schimmelbefall,der sich den Schaden am 27.11.14 mit mir zusammen angeschaute und mir sofortiges Handeln gegen den Schimmelbefall fest versprach.
Ich bot ihm daraufhin an,eher auszuziehen da ich unter allergischem Asthma und einer Hautkrankheit leide.Darauf ging er nicht ein,versprach aber,sofort zu handeln,was aber nicht passierte.Jeden Tag spreche ich ihn nun darauf an,aber ich werde immer hingehalten.Er meint,er könne den Schimmel erstmal ganz schnell und oberflächlich selber behandeln,so dass es für mich bis Ende Februr,bis zu meinem Auszug,erstmal in Ordnung wäre.Nachdem ich bemerkte,dass ich nicht glaube,dass man den Schimmel auf die Schnelle wirklich wirksam bekämpfen könne und dass ich starke Bedenken wegen meines Asthmas hätte,erwiederte er,dass er für meine Krankheit ja schließlich nichts könne.Nun werde ich hingehalten mit der Aussage ich solle auf den Besuch eines Bekannten des Vermieters warten,der sich mit"sowas auskennt"und ihm raten würde,was am besten zu tun sei.Aber auch in dieser Hinsicht warte ich und es passiert nichts.
Ich weiß,es besteht die Möglichkeit die Miete zu mindern,aber eigentlich möchte ich aus gesundheitlichen Gründen lieber früher ausziehen.
Was kann ich tun?

MfG
06.12.2014 | 10:59

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie haben bei Schimmel grundsätzlich die Möglichkeit die Miete entweder zu mindern oder aber früher auszuziehen und eine fristlose Kündigung auszusprechen, wenn Sie dem Vermieter zuvor schriftlich eine Schimmelbeseitigungsfrist gesetzt haben. Wenn Sie das nicht schriftlich sondern zumindest vor Zeugen gemacht haben sollten, würde dies ebenfalls ausreichen. Ansonsten noch einmal schriftlich per Einschreiben mit Frist von 7 Tagen nachholen.

Die Problematik liegt allerdings darin, dass nur der gesundheitsgefährdende Schimmel Ansprüche zur Folge hat. Ich rate Ihnen daher dieses erst einmal feststellen zu lassen (örtliches Gesundheitsamt), um kein Kostenrisiko bei einem früheren Auszug einzugehen, erst Recht, wenn Sie nicht im Besitz einer Rechtsschutzversicherung sein sollten.

Das Fristschreiben können Sie allerdings jetzt schon versenden.

Wenn der Schimmel sodann gesundheitsgefährdend sein sollte und auch die Frist verstreichen sollte, können Sie unverzüglich die fristlose Kündigung aussprechen und ausziehen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie rechtliche Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 06.12.2014 | 14:15

Also nochmal zur Sicherheit:

Wenn ich nicht nachweisen kann dass der Schimmel wirklich gesundheitsgefährdend ist,kann ich trotz vorheriger schriftlicher Fristsetzung nicht fristlos kündigen,sondern nur die Miete mindern,wenn die Frist verstrichen ist und nichts gegen den Schimmel unternommen wurde?

Wenn mein Partner bei dem Gesräch mit meinem Vermieter(mündliche Fristsetzung der Schimmelbeseitigung) mit anwesend war(Vermieter war alleine),gilt das als verbindliche Fristsetzung,oder muß ich sicherheitshalber doch nochmal ein Schriftstück diesbezüglich aufsetzen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.12.2014 | 16:08

Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn der Schimmel nicht gesundheitsgefährdend sein sollte, wären Sie auch nicht zur Minderung berechtigt, da dies dann lediglich als "kosmetischer Mangel" von der Rechtsprechung gesehen wird.

Wenn Sie den Partner dabei hatten und dieser dies ebenfalls bezeugen kann, ist dies ausreichend.
Sicherer wäre allerdings immer noch das Einschreiben, wobei ich dieses ebenfalls empfehle, da es soweiso noch Zeit kosten wird, den Schimmel untersuchen zu lassen und bis dahin auch die nochmalige Frist gesetzt werden kann.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.


Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
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