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Schenkung während der Ehe


| 17.02.2017 14:01 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger



Guten Tag, während meiner Ehe bekam ich (allein) von meiner Mutter Anteile an deren Haus durch Schenkung übertragen. Dies geschah vor ca 11 Jahren. Seitdem bin ich alleine im Grundbuch eingetragen. Frage: im Fall einer zukünftigen Scheidung - hätte meine Ehefrau Ansprüche aus dieser Schenkung? Die Schenkung wurde notariell durchgeführt. Von meiner Mutter auf mich (Sohn). Vielen Dank.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Dem Anfangsvermögen zugerechnet wird nach Abzug der Verbindlichkeiten das Vermögen, das ein Ehegatte von Todes wegen, mit Rücksicht auf ein künftiges Erbrecht, durch Schenkung oder als Ausstattung während der Ehe erwirbt, soweit es nicht nach den Umständen des Falls dem Einkommen zuzurechnen ist (§ 1374 Abs. 2 BGB). Dadurch, dass diese Vermögenswerte dem Anfangsvermögen zurechnet werden, sind sie dem Zugewinn, wobei ich in Ihrem Fall den gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft unterstelle, bis auf die Wertsteigerung entzogen. Dieses sogenannte privilegierte Vermögen wird deshalb aus dem Zugewinnausgleich herausgenommen, weil es nicht auf der gemeinsamen Lebensleistung der Eheleute beruht.

Die von Ihrer Mutter vor 11 Jahren übertragenen Hausanteile auf Ihre Person werden als privilegiertes Anfangsvermögen nach § 1374 Abs. 2 BGB zu bewerten sein mit der Folge, dass eine Ausgleichspflicht nur in dem Umfang bestehen wird, wie die Hausanteile an Wert gewonnen haben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mit für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
J. Petry-Berger
Rechtsanwältin
Bewertung des Fragestellers 17.02.2017 | 19:47


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