Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
455.358
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Frag-einen-Anwalt Prime

Schließen

ist ein neuer Service von 123recht.net und Frag-einen-Anwalt.de, damit Sie noch einfacher zu Ihrem Recht kommen. Wir garantieren Ihnen:

  • Schnelles Feedback

    Wir melden uns noch heute bei Ihnen.

  • Kostenlose erste Einschätzung

    Sie erhalten eine kostenlose erste Einschätzung Ihres Problems.

  • Erfahrene Kanzlei

    Wir kennen Theorie und Praxis. In unserer Kanzlei arbeiten Anwälte mit über fünfjähriger Berufserfahrung im Strafrecht.

  • Transparenz

    Vor einer Beauftragung nennen wir Ihnen immer sämtliche Folgekosten. Wir teilen mit, was wir machen werden und bis wann.

  • Bundesweite Mandatsbearbeitung

    Wir helfen Ihnen zu Ihrem Recht, egal wo Sie sitzen, ohne Mehrkosten.

  • Verlässlicher Service

    Sollten Sie uns beauftragen: Wir halten jeden weiteren Termin, den wir Ihnen zusagen.

Schließen

Scheidung vorgezogene Erbschaft


11.05.2007 12:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Die Eheleute lebten in einer Zugewinngemeinschaft.
Es sind vor und nach der Ehe keine Barvermögen vorhanden.
In der Ehe wurde ein Haus auf beider Namen gekauft welches mit 225 000 Euro aus einer vorgezogenen Erbschaftes des Mannes mitfinanziert wurde. Das Haus ist jetzt schuldenfrei.
Das Haus wird nach einer Scheidung mit 300 000 Euro verkauft.

Wie wird das Vermögen dann verteilt?
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch einen Anwalt / Anwältin ersetzen kann.

Die rechtliche Beurteilung kann unter Umständen anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen, wenn bestimmte Angaben hinzugefügt oder weggelassen werden.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben, wie folgt:

Bei der Beendigung der Zugewinngemeinschaft durch Scheidung erfolgt ein Zugewinnausgleich.

Nach § 1373 BGB ist Zugewinn der Betrag, um den das Endvermögen eines Ehegatten das Anfangsvermögen übersteigt.
Als Endvermögen haben beide jeweils 150.000 € erwirtschaftet. Hiervon ist das jeweilige Anfangsvermögen in Abzug zu bringen. Vorliegend betrug das Anfangsvermögen beider Eheleute zunächst 0 €. Jedoch muss die vorweggenommene Erbschaft des Mannes zu dessen Anfangsvermögen hinzugerechnet werden. Bei der Berücksichtigung erfolgt grundsätzlich noch eine Anpassung an die Änderung Kaufkraft seit Zuwendung, welche aufgrund nicht bekannten Zeitpunkts hier nicht durchgeführt werden kann. Somit ist von einem Anfangsvermögen des Mannes in Höhe von 225.000 € auszugehen.

Hieraus ergibt sich ein Zugewinn für die Frau von 150.000 € und für den Mann von 0 € (der Zugewinn beträgt mindestens 0 €, kann nie negativ sein).

Somit wäre die Frau zum Zugewinnausgleich in Höhe von 75.000 € verpflichtet.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit der Antwort weiterhelfen. Sollten Sie noch weiteren Klärungsbedarf haben, nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Christopher Tuillier
Rechtsanwalt

info@rechtsanwalt-tuillier.de
www.rechtsanwalt-tuillier.de
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 54756 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde, für Laien verständlich, beantwortet. Ich kann Herrn R. Otto weiterempfehlen. ...
5,0/5,0
Daumen Hoch! ...
5,0/5,0
Schnelle Antwort, auch bei der Nachfrage. Diese Auskunft war für mich ausreichend und Aufschlußreich. Danke ...