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Scheidung unterhalt


22.09.2017 18:29 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von



Ich bin dabei mich Gerade scheiden zu lassen.Aus meine ehe die cirka 10 Jahren dauert ist eine Tochter entstanden und ist 8 Jahre alt.Ich bin Grenzgänger und arbeite in der Schweiz mein netto Einkommen ist um die 3500€.meine Frau arbeitet im Einzelhandel und ist Teamleiter.
Meine Frage wäre:soll ich in dem Fall auch für meine Frau zahlen müssen obwohl sie arbeitet und wie hoch wären die Leistungen für die beiden?und wennschon mich in schweiz anmelde und trotzdem in Deutschland wohne muss ich an Frau dann trotzdem zahlen?und geht das überhaupt mit Anmeldung in der Schweiz und festen Wohnsitz in Deutschland.vielen dank
22.09.2017 | 21:37

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage nach der Unterhaltspflicht ist grundsätzlich mit „ja" zu beantworten. Wenn und solange Ihre Tochter bei der Mutter lebt, sind sie auf jeden Fall für Ihre Tochter unterhaltspflichtig. Ihrer Ex-Frau werden Sie ebenfalls Unterhalt zahlen müssen, wenn diese weniger verdient als Sie.

Von Ihrem Nettoeinkommen können Sie noch diverse Abzüge vornehmen. Sie können z. B. berufsbedingte Aufwendungen, Werbungskosten, Zahlungen auf Schulden und Versicherungsbeiträge abziehen.

Für Ihre Tochter werden Sie voraussichtlich 410 € zahlen müssen, vorausgesetzt das Kindergeld wird an Ihre Frau gezahlt.

Die Höhe des Unterhaltsanspruches Ihrer Frau hängt davon ab, wieviel diese verdient. Auch spielt eine Rolle, wie während der Ehe gewirtschaftet wurde, wie also die ehelichen Lebensverhältnisse waren, ob Sie die gemeinsamen Einkünfte verbraucht oder einen Teil davon gespart haben u. ä.

Auch wenn Sie Ihren Wohnsitz formell in die Schweiz verlagern, bleiben Sie unterhaltspflichtig. Eine solche Wohnsitzverlagerung wäre zudem ein Verstoß gegen das Bundesmeldegesetz und könnte mit Bußgeld geahndet werden.

Wenn Sie tatsächlich in die Schweiz umziehen, vermindert das Ihr für Unterhaltszwecke zur Verfügung stehendes Einkommen (da die Lebenshaltungskosten in der Schweiz höher sind), an der grundsätzlichen Unterhaltspflicht ändert es jedoch nichts.

Wegen der Einzelheiten der Berechnung der Unterhaltspflichten sollten Sie sich auf jeden Fall eingehend anwaltlich beraten lassen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 23.09.2017 | 10:31

Falls meine Frau aus irgendwelchen Grund mit arbeit aufhört und nicht mehr arbeiten will mus ich dann dem vollen Betrag zahlen und in welche hohe zum Beispiel?vielen dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.09.2017 | 20:19

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frau kann sich nicht einfach entscheiden, nicht mehr zu arbeiten, wenn sie dazu keine Lust mehr hat. Jedenfalls müssen Sie ihr deswegen keinen höheren Unterhalt zahlen.

Nur wenn z. B. die Betreuung Ihrer Tochter keine Arbeit mehr zulassen würde (Erkrankung o. ä.), wären Sie verpflichtet, den Lebensunterhalt Ihrer Ex-Frau nach Kräften sicherzustellen. Sie müßten dann bis zu 1.300 € an Ihre Ex-Frau.

Noch einmal weise ich dringend darauf hin, daß Sie, um genau zu berechnen, ob und in welcher Höhe Sie unterhaltsverpflichtet sind, auf jeden Fall einen Anwalt beauftragen sollten, der alle Einzelheiten Ihres Falles prüfen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 23.09.2017 | 20:21

Im 2. Absatz muß es natürlich heißen: "Sie müßten dann bis zu 1.300 € an Ihre Ex-Frau zahlen."
ANTWORT VON

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