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Schadensersatzforderung nach falsch ausgeführten Inspektionsarbeiten


06.10.2004 15:56 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Im Sep. 2003 wurde bei unserem Auto, km-Stand 84.000, Bauj. 99, im Rahmen der Inspektion auf Anfordeung der Zahnriemen in einer Nicht-VW-Werkstatt ausgetauscht.
Im Juli 2004, km-Stand ca. 100.000, blieb das Auto ca. 100 km entfernt aus ungeklärter Ursache liegen und wurde in der nächsten VW-Werkstatt untersucht und repariert. Dabei wurde festgestellt, dass die 1. Werkstatt Fehler gemacht hatte: Der Zahnriemen war erheblich zu lose eingebaut. Es waren Steuerzeiten eingestellt worden, die nicht den Herstellerangaben entsprachen.
Im August stellte ich der 1. Werkstatt mit 14tägiger Frist (Ende August) Schadensersatzforderung über ca. 300 Euro ohne bis heute Antwort oder Zahlung zu erhalten. Beigelegt wurden Kopien der Rechnungen beider Werkstätten und eine Email der 2. Werkstatt, die den Zustand des Autos vor der Reparatur belegt.
Lohnt es sich diesen Fall weiter zu verfolgen?
Wird der Fall eher in Sieg oder Vergleich enden?
Kann ich gegebenenfalls selbst kostenlos Klage erheben?
Sind durch die 2. Werkstatt die Fehler der ersten ausreichend nachgewiesen?
Kann ich auch Schadensersatz für die Prüfung des Motors auf Schäden die durch die Fehler möglicherweise entstanden sind fordern?
06.10.2004 | 16:36

Antwort

von


3 Bewertungen
Guten Tag,

zunächst möchten Sie wissen, ob es sich grundsätzlich lohnt, Ihren Fall weiter zu verfolgen. Dies hängt letzlich davon ab, ob Sie der 1. Werkststatt einen Fehler bei der Reparatur tatsächlich nachweisen können, ob also die von Ihnen angeführten Indizien (Hinweise aus der 2. Werkstatt) hierzu ausreichen. Diese Frage kann aus der Ferne kaum beantwortet werden, am Ende würde im Zweifel ein Gutachter eingeschaltet werden müssen, der zunächst weitere Kosten verursacht. Auch ist bislang nicht klar, wie sich die 1. Werkstatt schließlich einlassen wird.

In dieser Situation würde ein Amtsrichter in der Regel versuchen, einen Vergleich herbeizuführen, allein, um das Gutachten zu vermeiden, also zur Kostenersparnis. Ein Vergleich geht aber nur, wenn auch die Gegenseite freiwillig zustimmt.

Klage können Sie theoretisch auch selbst beim Amtsgericht erheben, ich rate aber wegen der vielen "Fallstricke" dringend zur einschaltung eines Anwalts. Dieser könnte dann vorab, unter Beachtung aller Ihrer Unterlagen und Ausführungen, nochmals die Erfolgsaussichten prüfen, bevor ggf. Klage eingereicht wird.

Wenn ein eindeutiger Verschuldensnachweis gelingt, können Sie ggf. auch den Ersatz von sog. Mangelfolgeschäden verlangen.

Ich hoffe, Ihnen hiermit geholfen zu haben, und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Ralf Thormann, Rechtsanwalt
Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Recklinghausen


Rechtsanwalt Ralf Thormann

ANTWORT VON

Recklinghausen

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