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Schadensersatz falsche Anwaltsberatung - hier: Verjährungshemmende Maßnahmen -


24.12.2011 14:21 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Guten Tag!
In Sachen Falsch- bzw. Schlechtberatung durch einen Anwalt habe ich eine Klageschrift aufgesetzt, diese dem Anwalt zur Stellungnahme zugeschickt und um Überweisung eines bestimmten Betrags als Schadensersatz bis zum... gebeten.
Auch habe ich eine 'Mediation' um eine Vermittlung gebeten, bevor ich bei Mißerfolg derselben die Klage bei AG einreichen möchte.
Das hat sich innerhalb der letzten 4-2 Wochen abgespielt
Das Problem ist die Zeit, die Verjährungsfrist endet Ende d.M. Ich bin beraten, 'verjährungshemmde Maßnahmen' einzuleiten. Könnten Sie mir bitte mitteilen, was genau ich machen muss? Ich will keinen Anwalt, ich versuche mich selbst zu vertreten.

Frdl. Gruß,x

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Folgende Maßnahmen können Sie für eine Unterbrechung/Hemmung der Verjährung unternehmen:

1) Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens (§ 204 Abs. 1 Ziff.3)
2) Verhandlungen mit dem Schuldner (§ 203 BGB)
3) Verzicht auf Einrede der Verjährung vom Schuldner anfordern, wenn Ablehnung dann bleibt Ziff. 1)

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..

Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachsfest.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info

Nachfrage vom Fragesteller 24.12.2011 | 15:28

Sehr geehrte Frau Sperling,
danke für die rasche Antwort.
Meine Nachfrage: Der Anwalt hat mir mitgeteilt, er möchte keinen weiteren außergerichtlichen Kontakt mehr mit mir.Das ist ja eindeutig.Ich denke, damit ist Nr. 2 + 3 Ihres o.a. Vorschlags obsolet.
Ich habe die Anwaltskammer um eine Vermittlung gebeten, bevor ich die Klage letztendlich Ende des Monats einreichen werden, wenn nichts anderes zustande gekommen ist.Dazu braucht es jetzt Zeit. Das ist die Situation. Ich kann also nur die Nr.1, Einleitung eines Mahnverfahrens durchführen.
Heißt das konkret: Ich muss bis Ende des Jahres beim Amtsgericht (oder wo?) Mahnbescheid beantragen eben über die strittige Summe und dem Anwalt Mitteilung machen und die Verjährungsfrist wäre unterbrochen wie lange?
Kein schönes Thema zu Weihnachten, aber ich wünsche Ihnen auch ein friedliches, erholsames Fest.
Frdl. Gruß, x

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.12.2011 | 15:35

Der Mahnbescheid muss beim für den Sitz des Rechtsanwaltes zuständoge Mahngericht erhoben werden. Sie können hierzu Hilfe unter www.online-mahnantrag.de finden. Eine Information des Schuldners bedarf es nicht, da der Bescheid dann vom Gericht zugestellt wird. Der Antrag muss bis 31.12. beim zuständigen Gericht vorliegen, damit die Verjährung wirksam gehemmt ist.

Ergänzung vom Anwalt 27.12.2011 | 10:58

Bei der Zuständigkeit des Mahngerichtes ist nicht der Sitz des Rechtsanwaltes ausschlaggebend, sondern Ihr Wohnsitz, sofern diese unterschiedlich sind.

Bitte beachten Sie dies und entschuldigen Sie meine dahingehende unkorrekte erste Ausführung.
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